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SUMMARY:Das jüdische Ghetto von Shanghai
DESCRIPTION:Veranstaltung verlegt ins TTZ\, Softwarecenter 3! \nÜber die Verfolgung von Jüd*innen durch die Nazis außerhalb Europas bis ins chinesische Shanghai.  \nVortrag von Peter Finkelgruen und\n \nFilm „Unterwegs als sicherer Ort“\, Regie: Dietrich Schubert\, Deutschland 1997\, 92 Min. \nDer in Köln lebende Schriftsteller Peter Finkelgruen wurde 1942 als Flüchtlingskind im jüdischen Ghetto von Shanghai geboren. Dorthin waren seine Eltern vor den Nazis geflohen. Sein Vater starb kurz nach seiner Geburt\, seine Mutter acht Jahre später in Prag in Folge der im KZ erlittenen Schädigungen. Im letzten Kapitel seines Buchs Haus Deutschland oder Die Geschichte eines ungesühnten Mordes (Hamburg 1994) erzählt er davon und von den Plänen der NS-Gesandten vor Ort\, die Vernichtung der Juden auch in der chinesischen Hafenstadt fortzuführen. \nDas Buch dokumentiert zudem – am Beispiel eines Nazi-Funktionärs\, der den Großvater des Autors ermordete\, aber nie dafür belangt wurde – wie NS-Verbrechen in (West-) Deutschland verdrängt\, verschwiegen und vergessen wurden. Der bewegende Dokumentarfilm über Finkelgruens Leben Unterwegs als sicherer Ort von Dietrich Schubert und ein weiteres Buch des Autors (Erlkönigs Reich. Die Geschichte einer Täuschung\, Hamburg 1999) liefern weitere spannende Materialien zu Erinnerung bzw. Verdrängung von Geschichte. \nDer o. g. Dokumentarfilm Unterwegs als sicherer Ort beschreibt die Flucht- und Lebenswege der jüdischen Familie Finkelgruen und thematisiert die wenig bekannte Verfolgung von Juden durch die Nazis außerhalb Europas bis ins chinesische Shanghai. Der Film liefert nicht nur bewegende Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und die japanische Besatzung Shanghais\, sondern auch Material zur Kritik am hiesigen Umgang mit dieser Vergangenheit.
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SUMMARY:Bio-Regio-Fairer Aktionstag
DESCRIPTION:Zum internationalen Weltladentag am 09. Mai 2015 wollen wir gemeinsam zeigen\, dass ein genussvoller und verantwortungsbewusster Konsum möglich ist: durch einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und durch faire Arbeitsbedingungen für Menschen in der Landwirtschaft – in der Region und rund um den Globus! \nDazu veranstaltet die Universitätsstadt Marburg in Kooperation mit dem Marburger Weltladen auch in diesem Jahr wieder einen vielfältigen und interaktiven Bio-Regio-Fairen Aktionstag! \n\nNach einem Grußwort von Bürgermeister Dr. Kahle um 16 Uhr\, verköstigen die Wollenbergschule und das Hofgut Fleckenbühl alle mit bio-regio-fairen Gerichten. Gleichzeitig beginnt ein vielfältiges Kulturprogramm mit Straßentheater\, Musik und Rap!\nQuizzen mit Spaß und dabei mehr erfahren – rund ums Thema Nahrungsmittel! Dazu möchten wir kleine wie große Besucher_innen ganz herzlich einladen!\nTagesprogramm \nab 7:00 Stadtrallye Aktionen auf dem Wochenmarkt in der Frankfurter Straße\nab 11:00 Stände rund um den Marktplatz von Vereinen und Kooperativen\nab 16:00 Eröffnung mit Essen und kulturellem Programm \nStadtrallye & Verlosung\nRätsel und Mitmachaktionen an teilnehmenden Ständen (Wochenmarkt Frankfurter Straße und Marktplatz)\nbis 17:30 Abgabe des Stadtrallye Sammelpasses\,\num 18:00 Verlosung
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CATEGORIES:Infostand,Interaktiver Nachmittag,Straßenfest
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SUMMARY:Vortrag\, Film und Austellung "Comfort Women - Trostfrauen" im Rahmen des Projektes "3. Welt im 2. Weltkrieg"
DESCRIPTION:Vortrag von Nataly Han zur Aufarbeitung der systematischen Zwangsprostitution und der Massenvergewaltigungen von Frauen durch das japanische Militär im Asien-Pazifik-Krieg (1937-1945) während des II. Weltkriegs \nVortrag\, Ausstellung & Film „63 Years On” (“63 Jahre später”)\, mit dt. Untertitel\, Regie: Kim Dong-Won\, Südkorea 2008\, 60 Min. \nNataly Han ist Koreanistin\, Dolmetscherin und Mitarbeiterin des Korea-Verbands in Berlin. Sie hat sich intensiv mit der Situation der sog. Comfort Women (Trostfrauen) beschäftigt\, die von den japanischen Streitkräften in ihre Militärbordelle verschleppt wurden und hat dazu zuletzt einen Beitrag im Korea-Forum publiziert. Derzeit sammelt sie Material zu einer gesonderten Ausstellung zum Thema. Zusammen mit der koreanischen Studentengruppe der FU und koreanischen Frauengruppen hat sie 2008 in Berlin eine Veranstaltung mit der Zeitzeugin Gil Wonok organisiert und über diese auch ein kurzes Filmportrait produziert\, das im Januar 2009 in der Sendereihe Japanorama des Offenen Kanals lief. Außerdem steht sie in Kontakt zu Initiativen aus Japan und Korea\, die eine Anti-Yasukuni-Kampagne planen. Damit soll gegen die anhaltende Ehrung japanischer Kriegsverbrecher durch die Regierung in Tokio im dortigen Yasukuni-Schrein protestiert werden. Im November 2007 hat Nataly Han auch eine Ausstellung über Zwangsprostituierte aus dem KZ Ravensbrück in Korea gezeigt\, um auf die Parallelität von systematischen Kriegsverbrechen gegen Frauen zu verweisen. \nMit bewegenden Interviews und beeindruckendem Archivmaterial dokumentiert der Film “63 Years On” (63 Jahre später) die sexuelle Versklavung Hunderttausender Frauen durch die japanischen Streitkräfte während des II Weltkriegs in Asien und der Pazifikregion (1937–1945). Beispielhaft werden fünf Betroffene aus China\, Korea\, den Philippinen und Indonesien vorgestellt. Die von den japanischen Besatzern zynisch als „Comfort Women“ titulierten Opfer berichten von ihrer Verschleppung\, ihrem qualvollen Alltag in den Militärbordellen und ihrem Leben in den 63 Jahren danach. Der Film wurde 2008 mit dem Asia Pacific Screen Award als beste Dokumentation ausgezeichnet und erhielt weitere Auszeichnungen auf internationalen Festivals. \nAls Begleitprogram wird die minimierte Version der Ausstellung zu diesem Thema gezeigt. Außerdem ist im Programm Zeit für eine anschließende Diskussion vorgesehen.
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SUMMARY:Namibia: Buchvorstellung mit Bernhard Jaumann "Der lange Schatten" 
DESCRIPTION:Diesmal handelt es sich um einen Namibia-Deutschland-Krimi. Thematisiert wird\, daß sich Deutschland bis heute nicht offiziell zu dem Völkermord an den Herero\, Nama\, Damara und Ovambo in seiner ehemaligen Kolonie bekennt. Beteiligt an diesem Verbrechen waren u.a. auch die „Marburger Jäger“. Nicht zuletzt auch wegen deren umstrittenen Denkmal im Marburger Stadtteil Bortshausen kam es im letzten Jahr zu einem erneuten Besuch einer Delegation aus Namibia in Marburg und zu einer Informationsveranstaltung im Marburger Weltladen. Zu dieser Thematik hat der sechs Jahre lang in Namibia lebende Autor einen aktuellen und packenden Politthriller veröffentlicht. \nWann wird man je verstehen? In diesem klarsichtigen Kriminalroman stellt der preisgekrönte Krimiautor Bernhard Jaumann die Fragen von Schuld und Wiedergutmachung. Namibia und Deutschland: In Freiburg wird das Grab des Rasseforschers Eugen Fischer geschändet. In Windhoek wird die Frau des deutschen Botschafters entführt – zusammen mit einem schwarzen Kind\, das sie adoptieren will. Und in Berlin wird ein Polizist umgebracht\, just als eine Delegation ankommt\, die zwanzig in der deutschen Kolonialzeit geraubte Hereroschädel nach Namibia zurückholen will. Werden hier Rechnungen beglichen\, die seit mehr als hundert Jahren offenstehen?\nWährend die Ex-Polizistin Clemencia Garises in Namibia nach den Entführten sucht\, ahnt der Journalist Claus Tiedtke in Berlin\, dass ein Attentat droht. Trotz ihrer privaten Spannungen sind die beiden bei den Ermittlungen aufeinander angewiesen. Die großen Fragen der Geschichte können sie nicht lösen\, doch verhindern sie letztlich\, dass ein makabres Tauschgeschäft stattfindet.\nDer dritte Fall für Clemencia Garises schlägt den Bogen von deutschen Kolonialverbrechen bis zur aktuellen Diskussion um die Adoption afrikanischer Waisenkinder. \nBernhard Jaumann\, geboren 1957 in Augsburg\, Studium in München. Anschließend arbeitete er\, unterbrochen von längeren Auslandsaufenthalten in Italien\, Australien\, Mexiko-Stadt und Windhoek (Namibia) als Gymnasiallehrer in Bad Aibling. Während er gemeinsam mit seiner Ehefrau sechs Jahre in Namibia lebte\, hat er mit „Die Stunde des Schakals“ (2010)\, „Steinland“ (2012) und jetzt mit „Der lange Schatten“ drei in Südwestafrika angesiedelte Kriminalromane verfasst. Jaumann ist Mitglied der Krimi-Schriftsteller-Vereinigung Syndikat und hat viele Auszeichnungen erhalten: u.a. den Friedrich-Glauser-Preis und den Deutschen Krimipreis.
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SUMMARY:Alternativen zur Baumwolle - Führung mit Dr. Kerstin Demuth
DESCRIPTION: Veranstaltungsreihe Textilien untragbar?! – Produktion\, Konsum und Alternativen\nWenn es um Pflanzenfasern geht\, steht die Baumwolle an erster Stelle. Doch schon in der frühesten Menschheitsgeschichte wurden Fasern unterschiedlicher Pflanzen zur Herstellung \n\nvon Kleidung und Haushaltsgegenständen genutzt. Welche Pflanzen dabei Verwendung fanden und welche Geschichten hinter solchen Pflanzen stecken\, soll die Führung von Dr. Kerstin Demuth aufzeigen.\n\n\n\n\nDr. Kerstin Demuth studierte Biologie in Marburg und promovierte im Fach Botanik. Anschließend war sie im Naturschutz tätig. Seit 2001 arbeitet sie in der Grünen Schule des Botanischen Gartens Marburg\, deren Leiterin sie seit 2009 ist.\n\n\n\n\n\n\nDie Führung findet in der Grünen Schule im Neuen Botanischen Garten Marburg (Karl-von-Frisch-Straße) statt! \n\n\n\n\n\n\nMarburger Forum für entwicklungspolitische und inter-kulturelle Themen in Kooperation mit    ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs)\n \nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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