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SUMMARY:Lesung „Lyrik des Exils“
DESCRIPTION:MARBURGER GESPRÄCHE ZU MIGRATION UND GESELLSCHAFTLICHER GESTALTUNG \nLesung „Lyrik des Exils“ Mit Texten von Bert Brecht\, Rose Ausländer\, Erich Fried u.a.\nVortragender: Joachim Fleing \nEintritt frei \nWo? Kerner\, Lutherischer Kirchhof 1\, Marburg \nVeranstaltet durch das Netzwerk „Kerner“
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SUMMARY:Wasser ist Menschenrecht
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe „Wasser – Menschenrecht oder Ware?“\nVortrag und Diskussion mit \nWerner Rätz\, Koordinierungskreis attac \nIn der politischen Realität eine umstrittene Aussage! Bei den Vereinten Nationen gab es jahrzehntelange Debatten\, bis die Vollversammlung in einer Resolution 2010 den Zugang zu sauberem Wasser als Menschenrecht bezeichnete. Nur gut 2/3 der Mitgliedsstaaten haben der Resolution\, die obendrein nicht verbindlicher Teil des Völkerrechts ist\, zugestimmt. Erstaunlich\, würde doch niemand widersprechen\, wenn es heißt: „Wasser ist Leben“. Und Leben ist Menschenrecht\, das fundamentalste überhaupt. Aber Kapitalismus besteht bekanntlich darin\, dass jemand Geld in ein Geschäft investiert\, um es als größere Summe zurückzubekommen. Und wenn das\, was der Investor in diesem Geschäft anzubieten hat\, von Menschen so dringend gebraucht wird\, dann sind sie auch bereit\, völlig überhöhte Preise zu zahlen. Welcher kluge Investor wollte sich dieses Geschäft vermiesen lassen! \nKlar also\, dass es Kämpfe ums Wasser gibt. Privatisierungen\, irreführende Werbekampagnen\, Phantasiepreise in Restaurants von zehn Euro und mehr pro Flasche\, Abklemmen säumiger Zahler*innen vom Netz sind genauso Alltag in der Auseinandersetzung wie Bürgerinitiativen\, Volksabstimmungen\, Wasser“diebstahl“ oder sogar militante Konflikte. Und: Das meiste Wasser wird ganz außerhalb des menschlichen Konsums verbraucht\, in der Industrie\, der technisierten Landwirtschaft\, im Bergbau. Der Klimawandel tut ein Übriges und verwandelt kontinuierlich Süß- in Salzwasser. \nDer Referent Werner Rätz engagiert sich in der Informationsstelle Lateinamerika und vertritt diese im Koordinierungskreis von attac. Er hat attac in Deutschland mitgegründet und beschäftigt sich mit sozialen Fragen\, v.a. dem bedingungslosen Grundeinkommen und ist Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen.  \n \n\n    \nIn Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.\nFür den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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SUMMARY:Konflikte um Bergbauprojekte in Ecuador
DESCRIPTION:Vortrag und Liveschaltung mit \nLuis Corral & William Sacher (Minka Urbana aus Ecuador)  \nAnnika Sutter (YASunidos Deutschland) \nAndrea Sempertegui (frankfurt postkolonial) \nWussten Sie\, dass ein Drittel der weltweiten Investitionen in Bergbauprojekte nach Lateinamerika fließen? \nWussten Sie\, dass für mehr als 11% des ecuadorianischen Territoriums Bergbauprojekte genehmigt wurden? \nWussten Sie\, dass letztes Jahr viele Menschen aus den bäuerlichen und indigenen Gemeinschaften im ecuadorianischen Regenwald durch Bergbauprojekte von ihrem Land vertrieben wurden? \nDie Veranstaltung thematisiert die Expansion und Auswirkungen von Bergbauprojekten in Ecuador und die verschiedenen Formen des Widerstands vor Ort und der internationalen Solidarität mit diesen Kämpfen. Über Skype wird es im Rahmen der Veranstaltung ein Gespräch mit Luis Corral und William Sacher vom ecuadorianischen Kollektiv „Minka Urbana“ geben\, das gegen extraktive Projekte auf ihrem Land mobilisiert. Er wird auch über die sozial-ökologischen Folgen für die lokale Bevölkerung im Amazonasgebiet berichten. Annika Sutter berichtet über den Einsatz von YASunidos Deutschland gegen die Erdölförderung im Yasuni-Nationalpark in Ecuador.
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SUMMARY:Indische Flüsse - unheilbar verschmutzt\, heilig und rein
DESCRIPTION:Bild: Rituelles Baden in Devprayag\nVeranstaltungsreihe „Wasser – Menschenrecht oder Ware?“\nVortrag und Diskussion mit \nGerrit Lange\, Universität Marburg \nSeit dem 20. März 2017 gelten die indischen Flüsse Ganges und Yamunā von nun an rechtlich als „living human entities“\, als menschliche Lebewesen. Beide Beschlüsse sollen nicht nur religiösen Gefühlen\, sondern auch ökologischen Bestrebungen Rechnung tragen. Gangā und der Yamunā sind für Hindus die heiligsten\, rituell gar reinsten Flüsse\, sind allerdings auch in höchstem Maße verschmutzt. Zu hoffen ist\, dass diese rechtlich bekräftigten Begriffe reale Konsequenzen haben und nicht nur die Häupter rechter und hindunationalistischer Parteien zieren. Deren vorderstes Interesse ist\, wie gigantomanische und intransparente Staudammprojekte in Uttarakhand zeigen\, oft nicht die Vertretung anwohnender Wesen.\nAls Religionswissenschaftler möchte Gerrit Lange zeigen\, wie komplex religiöse\, politische und ökologische Ziele und Ansichten ineinandergreifen und inwiefern die Flüsse selbst\, seien sie nun empfindsame Wesen oder nicht\, in diesem Gefüge mitspielen. \nDer Referent Gerrit Lange promoviert an der Universität Marburg im Fachgebiet Religionswissenschaft\, wo er bislang unter anderem in der Sammlung tätig war. In seiner Feldforschung im indischen Teil des westlichen Himalayas beschäftigt er sich mit den Nāgs\, mit kobragestaltigen Gottheiten\, die in Quellen\, Bächen und Bergseen weilen und diese hüten.\n \n  \n    \nIn Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.\nFür den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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SUMMARY:"Raus Rein" - Comiclesung zur dt. Kolonialschule in Witzenhausen
DESCRIPTION:Deutsche Kolonialgeschichte mithilfe eines Comics aufarbeiten und darstellen? Dass und v.a. wie das geht\, zeigt der Comicband „Raus Rein“\, den Studierende der Agrar- und Geschichtswissenschaft der Universität Kassel gemeinsam mit einem Kurs der Kunsthochschule Kassel verfasst und gestaltet haben. \nBasierend auf der Analyse von Dokumenten\, Gegenständen\, Akten\, Fotos und Nachlässen beschäftigt sich der Comic mit der Geschichte der deutschen Kolonialschule Witzenhausen\, in der von 1898 bis 1944 Studierende in tropischer Landwirtschaft unterrichtet wurden\, um sie für ihren Dienst in den Kolonien auszubilden. Die Geschichten\, Dokumente und Texte illustrieren nicht nur historische Ereignisse\, sondern bieten einen kritischen Blick auf ein unbekanntes Kapitel deutscher Kolonialgeschichte\, die bis heute kaum aufgearbeitet ist. Dieser Lücke widmen sich die Autor*innen und Künstler*innen des Comicbandes „Raus Rein“. \nDie Comic-Autor*innen werden aus dem Comicband lesen und diesen vorzustellen. Zu dieser außergewöhnlichen Lesung und zu einem Abend der kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte laden wie alle Interessierten herzlich ein! \nEine Veranstaltung von:\n„Curupira“ – Förderverein Kultur- und Sozialanthropologie in Marburg e.V. in Kooperation mit der hessischen Fachpromotorin für Globales Lernen & Nachhaltigkeit und dem Weltladen Marburg.
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SUMMARY:Akteure der Wasserprivatisierung
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe „Wasser – Menschenrecht oder Ware?“\nVortrag und Diskussion mit \nFranklin Frederick\, alba suiza\n \nWasser ist ein enorm wichtiger Rohstoff – jede*r braucht es! Deshalb versucht neoliberale Politik überall auf der Welt Wasserprivatisierung durchzusetzen\, sei es in Griechenland\, Portugal\, Brasilien oder Deutschland. Der World Water Council und die Water Resources Group sind die wichtigsten Triebkräfte für die Privatisierung von Wasser. Doch wer steht dahinter? Wie gehen sie vor? Wie beeinflussen sie die Regierungen und politischen Entscheidungen? Soziale Bewegungen überall auf der Welt versuchen dagegen\, das Wasser in die öffentliche Hand zurück zu holen. In Europa wie in Lateinamerika befindet sich der Kampf um Wasser als Menschenrecht und als ein öffentliches Gut in einem entscheidenden Moment. \nDer Vortrag findet auf Englisch mit Übersetzung statt. \nDer Referent Franklin Frederick ist Umwelt-Aktivist aus Brasilien und Mitglied des Vorstands der Solidaritätsorganisation Alba Suiza. Er erhielt 2009 den Nord-Süd-Preis des Romero-Hauses in Luzern für sein Engagement für das Menschenrecht auf Wasser. \n  \n    \nIn Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.\nFür den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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