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SUMMARY:Film: WHEN TWO WORLDS COLLIDE
DESCRIPTION:Im Rahmen des 13. Festival Latinoamericano\n\nIn Zusammenarbeit mit der Globale Mittelhessen \nWHEN TWO WORLDS COLLIDE\nPeru/USA/UK 2016 – 103 min\, Spanisch mit engl.UT\nRegie: Heidi Brandenburg und Mathew Orzel  \nPerus ehemaliger Präsident Alan García plante\, Investoren den Zugang zu bisher unberührten Naturschutzgebieten in der Amazonas-Region zu ermöglichen\, um dort Öl\, Gas und Mineralien gewinnen zu können. Angeblich\, um die in der Krise steckende Wirtschaft des Landes zu stärken. WHEN TWO WORLDS COLLIDE dokumentiert eindrücklich\, wie sich die indigene und kleinbäuerliche Bevölkerung mit den ihnen eigenen Mitteln gegen einen übermächtigen Gegner zur Wehr setzte. Gezeigt werden aber auch die Last der Verantwortung und die persönlichen Konsequenzen\, die der Widerstand für einen der Aktivisten des Widerstands\, Alberto Pizango\, hat. \nDer Film gewann den Preis für den besten Nachwuchs-Dokumentarfilm auf dem Sundance-Festival. \nTrailer \n  \n  \n 
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SUMMARY:Eine postkoloniale feministische Utopie
DESCRIPTION:Bild: Zeichnung von Maria Sauhetti\nVeranstaltungsreihe Postkolonialismus\nEine postkoloniale feministische Utopie\nVortrag und Diskussion mit\nDenise Bergold-Caldwell\n(Dipl. Pädagogin\, Uni Marburg)\nUtopien sind nicht – wie häufig betrachtet – unerreichbare Zustände und deswegen utopisch\,\nvielmehr können sie Visionen einer besseren Zukunft darstellen. Um diese Vision jedoch zu\nerreichen\, bedarf es konkreter Analysen der Zustände\, die der gewünschten Zukunft im\nWege stehen. Im Vortrag wird es auf der einen Seite darum gehen\, Kolonialismus und Geschlecht in unterschiedlichen Dimensionen historisch zu analysieren und es wird außerdem\ndarum gehen\, Kontinuitäten heute festzuhalten.\nAber auch dekoloniale Praxen werden vorgestellt\, um sich so einer Vision anzunähern\, wie\nwir bspw. feministische Freiheit betrachten können und worauf es zu achten gilt. \nDenise Bergold-Caldwell ist Diplom Pädagogin und arbeitet an der Universität Marburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin.\n_______________________________ \nMarburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs) \nDie Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds\, Brot für die Welt und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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SUMMARY:Postkoloniale Kritik am Entwicklungsbegriff
DESCRIPTION:Bildquelle: Universität Kassel\nVeranstaltungsreihe Postkolonialismus\nPostkoloniale Kritik am Entwicklungsbegriff\nVortrag und Diskussion mit\nProf. Dr. Aram Ziai\n(Politikwissenschenschaftler\, Uni Kassel)\nDer Begriff der Entwicklung wurde im Diskurs über den Globalen Süden dominant\nnach dem 2.Weltkrieg\, also in einer Zeit der formalen Dekolonialisierung.\nGleichzeitig steht er und die damit verbundene Praxis von Entwicklungspolitik\nfür die Aufrechterhaltung europäischer und nordamerikanischer Dominanz.\nDenn Entwicklung wird als linearer Prozess verstanden\, bei dem die industrialisierten\nLänder einerseits Weg und Ziel vorgeben und andererseits immer vorne bleiben. Entwicklungsländer werden dabei über ihre vermeintlichen Defizite definiert. Die Definitionsmacht darüber\, was Entwicklung beinhaltet\, bleibt im Norden.\nAuch postkoloniale Theoretiker*innen haben sich aufgemacht\, diese dominanten Vorstellungen\nüber Entwicklung und ihre angebliche Notwendigkeit grundlegend zu hinterfragen. \nProf. Dr. Aram Ziai ist Politikwissenschaftler und Heisenberg Professor der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien an der\nUniversität Kassel.\n_______________________________ \nMarburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs) \nDie Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds\, Brot für die Welt und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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SUMMARY:SPANIEN:  KATALONIEN (Barcelona) und ZENTRALREGIERUNG (Madrid).  DER KONFLIKT
DESCRIPTION:Bild: Demonstration gegen Polizeigewalt\, Barcelona 3.10.17\, Quelle: Audiovisuals: Sònia Calvó i Marta Pérez CC BY 3.0\, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63120106\nSPANIEN\nKATALONIEN (Barcelona) und ZENTRALREGIERUNG (Madrid)\nDER KONFLIKT\nVORTRAG UND DISKUSSION mit DIERK VON DRIGALSKI\nDie Auseinandersetzung zwischen der Zentralregierung unter Mariano Rajoy\, seiner Rechtspartei PP und König Philipp VI auf der einen Seite und der katalanischen Regionalregierung auf der anderen Seite hat sich verschärft\, seitdem die Zentralregierung das 2006 beschlossene\, nach der Franco-Diktatur längst fällige Autonomieabkommen Stück für Stück in den wesentlichen Punkten durch das politisch besetzte Verfassungsgericht für nichtig erklären ließ\, womit das Abkommen gegenstandslos geworden ist. In der Frustration angesichts des grundsätzlichen Verhandlungsunwillens der zentralistischen Regierung kam die katalanischen Regierung zu der Überzeugung\, ihr bliebe nur der Weg der Erklärung der politischen Unabhängigkeit. Katalonien hat auf der iberischen Halbinsel eine jahrhundertalte Geschichte der Autonomie\, von den Zeiten als Römische Provinz\, dann unter den Königen von Aragon und noch nach der nach der Vereinigung von Kastilien mit Aragon 1516. 1714 verlor Katalonien durch die Eroberung durch den Bourbonen Philipp von Anjou seine Autonomie\, erlangte sie zeitweise in der ersten und zweiten Republik wieder\, verlor sie unter dem Diktator Primo de Rivera und endgültig durch den Diktator Francisco Franco. Dieser etablierte mit der Einsetzung von Juan Carlos als König erneut die in Katalonien verhasste Dynastie der Bourbonen. \nDas bisherige Verhalten der deutschen Politik in Sachen Auslieferung des gefangen genommenen katalanischen Präsidenten Puigdemont ist angesichts der deutsch-spanischen Geschichte\, z.B. der militärischen Unterstützung für die Franco-Putschisten im spanischen Bürgerkrieg\, mehr als fragwürdig. \nDierk von Drigalski hat 1996/ 98 am Amsterdamer IISH (Internationales Institut für Sozialgeschichte)\, an der UVA (Universität Amsterdam) und an der Uni Bielefeld zum spanischen Bürgerkrieg\, Katalonien im Bürgerkrieg\, Anarchismus und Anarchosyndikalismus gearbeitet. \nVeranstalter: Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen\, Weltladen Marburg \n 
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SUMMARY:Die imperiale Lebensweise
DESCRIPTION:Bildquelle: ILA\nVeranstaltungsreihe Postkolonialismus\nDie imperiale Lebensweise\nVortrag und Diskussion mit\nMagdalena Heuwieser\n(Autorin)\nDrei von vier Deutschen finden\, dass sich unsere Wirtschaft und unser Leben radikal verändern\nmüsste. Gleichzeitig erreicht die Fleischproduktion Rekorde und Grünen-Wähler*innen sitzen im Parteienvergleich am häufigsten im Flugzeug.\nFleisch und Fliegen – der Inbegriff einer Lebensweise\, die ohne den übermäßigen Zugriff auf Arbeitskraft und Natur vor allem im Globalen Süden nicht existieren könnte.\nDas ursprünglich von Ulrich Brand und Markus Wissen geprägte Konzept der „imperialen Lebensweise“ macht deutlich\, warum diese Produktions- und Konsummuster so fest in ihrem Sattel sitzen und warum individuelle Konsumveränderungen oder eine Green Economy die Wurzeln der Probleme nicht antasten. Wie kommen wir also zu einer solidarischen Lebensweise? \nMagdalena Heuwieser ist Mitautorin von „Auf Kosten anderer. Wie die imperiale Lebensweise ein gutes Leben für alle verhindert“ und in der Bewegung für Klimagerechtigkeit engagiert.\n_______________________________ \nMarburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs) \nDie Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds\, Brot für die Welt und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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SUMMARY:Interaktiver postkolonialer Stadtrundgang in Marburg
DESCRIPTION:Bildquelle: Stadtarchiv Marburg\, Adressbuch 1874\nVeranstaltungsreihe Postkolonialismus\nInteraktiver postkolonialer Stadtrundgang in Marburg\nRundgang\nAusgangspunkt und Treffpunkt:\nJägerdenkmal im Schülerpark\, Marburg\n(Bildungsgruppe epâ! des Marburger Weltladens)\n\nEine interdisziplinäre Gruppe\, koordiniert über den Bildungsbereich des Weltladen Marburg\,\nmöchte ihre ersten Recherche-Ergebnisse interessierten Bürger*innen vorstellen. Wir gehen\nder Frage nach\, inwieweit der Kolonialismus\, – auch in Marburg – bis heute im Alltag präsent\nist und laden ein zum Innehalten\, Interagieren\, Ausprobieren\, Auseinandersetzen.\nAusgangspunkt und Treffpunkt wird das Jägerdenkmal im Schülerpark Marburg sein.\n______________________________ \nMarburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs) \nDie Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds\, Brot für die Welt und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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