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SUMMARY:Musical-Drama „Once we had a Dream“ der philippinischen Kinder- und Menschrechtsorganisation PREDA
DESCRIPTION:PREDA ist eine Kinder- & Menschenrechtsorganisation auf den Philippinen. Pater Shay Cullen\, ein Priester des irischen St. Columban Ordens\, gründete die Stiftung 1974 mit M. Ramirez und Alex C. Hermoso\, um drogenabhängigen Jugendlichen\, Straßenkindern sowie Missbrauchsopfern im korrupten Marcos- Regime zu helfen. Heute arbeitet PREDA mit insgesamt 12 Projekten auf internationaler Ebene. Durch den Fairen Handel (siehe Mangoproduktreihe dwp) sollen Armut und Ausbeutung gelindert\, Schutz für sexuell Missbrauchte erkämpft & Schwachen sowie Schutzlosen geholfen werden. Nach 2014\, 2015 und 2016 wird der Preda Freundeskreis e.V. auch dieses Jahr wieder mit der PREDA/AKBAY Theatergruppe durch Deutschland und Österreich touren. Vom 25. August bis zum 14. Oktober 2018 wird die Gruppe mithilfe lokaler Veranstalter*Innen an mehr als 25 Orten in Deutschland und Österreich Aufführungen haben.\nNeben der Aufklärungs- und Bildungsarbeit liegt dem Verein insbesondere der interkulturelle Austausch der Jugendlichen am Herzen. Lokale Veranstalter ermöglichen schließlich die Organisation vor Ort. \nDas Musical-Drama „Once we had a Dream“ wurde von der PREDA-Jugendorganisation AKBAY entwickelt\, erneuert und um eigene Texte der jugendlichen Schauspieler/innen ergänzt. Es thematisiert  den Einsatz PREDAs für die Rechte von Kindern und Jugendlichen\, greift die Lebensgeschichten der jungen Menschen in den PREDA-Therapiezentren und die eigenen Erfahrungen der Schauspieler/innen mit ihren Träumen\, Visionen und Enttäuschungen auf. \nKartenvorverkauf nur im Weltladen Marburg (10€/ 5 €).
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SUMMARY:KinderKulturKarawane: Arena y Esteras aus Peru
DESCRIPTION:Die KinderKulturKarawane ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen\, das mit Kreativität und Freude die Welt positiv verändert und sich für die weltweite Umsetzung der Kinderrechte einsetzt. Jedes Jahr begeistern sechs Jugendkulturgruppen aus dem Globalen Süden mit Theater\, Tanz\, Musik oder Zirkus das Publikum in Deutschland. Die jungen KünstlerInnen stammen aus benachteiligten Verhältnissen. \n„Arena y Esteras“ eine Zirkus-Theatergruppe aus Villa El Salvador\, einem durch Armut und Gewalt geprägten Vorort von Lima (Peru)\, bringt soziale und künstlerische Interessen mit politischem Engagement zusammen. „Arena y Esteras“ bedeutet auf Deutsch übersetzt „Sand und Strohmatten“\, denn Villa El Salvador ist ein Wüstengebiet\, wo die einfachen Hütten mit Strohmatten gebaut werden. \nDas Ziel des Projektes ist es eine Gemeinschaft formen\, in der jede/r in sozialer Verantwortung und Würde leben kann. \nDie Gruppe wird in einem einwöchigen Workshop gemeinsam mit SchülerInnen der Martin-Luther- Schule eine Zirkus- und Theaterperformance zum Thema Klimagerechtigkeit erarbeiten. \nIhre Inszenierung ist von einer Geschichte des Universums (die Sonne und der Mond) und von der Legende von Oshi und Bari aus dem peruanischen Regenwald inspiriert.
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SUMMARY:Literatur aus Lateinamerika und Afrika
DESCRIPTION:Im Rahmen der 12. SEMANA LATINA \nDer renommierte Übersetzer Michael Kegler beschreibt die vielfältigen Verbindungen zwischen lateinamerikanischer und afrikanischer Literatur am Beispiel von Brasilien\, Mosambik und Angola. \nUnd das kann er aus erster Hand tun: Anfang September traf sich Michael Kegler noch in Maputo mit dem bekanntesten Autoren Mosambiks – Mia Couto – und einem der angesehensten Autoren Brasiliens – Luiz Ruffato. \nMichael Kegler ist preisgekrönter Übersetzer brasilianischer\, angolanischer\, mosambikanischer und portugiesischer Literatur. \nVeranstalter: Semana Latina\, Kulturelle Aktion Marburg Strömungen\, Weltladen Marburg
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SUMMARY:Geflüchtete in Äthiopien
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Mulugeta Haiybano \n(Leiter Jesuiten-Flüchtlingsdienst Äthiopien)\nRund 900.000 registrierte Geflüchtete leben in Äthiopien. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Für die Hilfsorganisationen gibt es täglich neue Herausforderungen. Mulugeta Haiybano leitet seit 2017 den Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) in Äthiopien. Er koordiniert Projekte\, organisiert den Personaleinsatz\, pflegt Beziehungen zu staatlichen Behörden und sorgt für schnelles Handeln\, wenn es die Situation erfordert. \nIm vergangenen Jahr etwa hat er in Addis Abeba ein Kinderschutzzentrum des JRS eingeweiht\, das eine Betreuung für unbegleitete geflüchtete Kinder bietet. Die Mitarbeiter des JRS sind aber ebenso in den riesigen Flüchtlingscamps entlang der äthiopischen Grenzen präsent. „Wir können und wollen mit den großen internationalen Hilfsorganisationen nicht mithalten“\, räumt der JRS-Direktor ein\, und erklärt\, wie er das meint: „Wir sind nicht nur für die Geflüchteten da\, wir leben mit ihnen!“ \nDas Leben in Camps entmenschliche und demütige Geflüchtete\, sagt Haiybano. Das Getrenntsein von der Familie und die ganze Hoffnungslosigkeit seien eine fast unerträgliche Belastung. Der JRS biete erzieherische\, psychosoziale und pastorale Hilfe\, bilde Gemeinschaft\, etwa beim Sport\, Theater oder Musik. \nMit diesen Aktivitäten werde die Last der Geflüchteten etwas erleichtert\, beschreibt Haiybano. Nicht ohne Stolz verweist der Direktor auf die „Politik der offenen Tür“ für die Geflüchtete\, die in Äthiopien stranden. Dabei sei das Land bettelarm. „Äthiopien sollte Ländern\, die ihre Grenzen schließen\, ein Beispiel sein.“ \nVeranstaltet von: Kerner-Netzwerk\, Weltladen Marburg\, Missio \nMarburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit     ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs)
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SUMMARY:Lesung "Marielas Traum" mit der Autorin Alexandra Huck
DESCRIPTION:Im Rahmen der 12. SEMANA LATINA \n„Eher fließt das Wasser flussaufwärts\, als dass ein Vertriebener sein Land zurückbekommt – oder dass ein General für seine Verbrechen ins Gefängnis geht“\, sagt der alte Eugenio\, Marielas Vater. \nMariela und die Menschen in ihrem Dorf stehen einer erdrückenden Übermacht gegenüber. Doch sie sind entschlossen\, den Kampf um ihr Land aufzunehmen.   \nDer Roman erzählt nicht nur die Geschichte von Marielas persönlichem Kampf für Gerechtigkeit sondern erzählt auch davon\, wie Menschen inmitten des Krieges in Kolumbien die Hoffnung aufrecht erhalten. \nMariela wächst an den Ufern des Chitandó auf\, wo ihre Eltern im kolumbianischen Dschungel ein Stück Land urbar gemacht haben. Immer weiter dringen indes Paramilitärs in die Region vor. Sie haben auch Marielas Vettern Jhon und Alexis im Visier. Brutal vertreiben die bewaffneten Männer die Menschen aus Marielas Dorf. Und Oberst Montenegro und sein Verbündeter Héctor setzen alles daran\, dass die Dorfbewohner niemals an den Chitandó zurückkehren. \nDoch Mariela und die Ihren sind nicht allein. Der erfahrene Anwalt Felipe hilft ihnen\, ihr Recht auf das Land am Chitandó einzuklagen. Felipe will die Verantwortlichen für Mord und Vertreibung vor Gericht bringen – und fordert damit mächtige Interessen heraus.\nWie gefährlich das ist\, lernt schnell auch die junge Deutsche Beata. Sie war  eigentlich nur für ein Praktikum bei Felipe und seinen Kollegen nach Kolumbien gekommen. Aber die Menschen vom Chitandó wachsen Beata ans Herz\, und ihr wird klar\, dass die Plantagen\, die auf dem geraubten Land angelegt werden\, auch für den europäischen Markt produzieren werden. \nDer Roman erzählt nicht nur die Geschichte von Marielas persönlichem Kampf für Gerechtigkeit sondern erzählt auch davon\, wie Menschen inmitten des bewaffneten Konfliktes in Kolumbien die Hoffnung aufrecht erhalten. Nicht nur Mariela\, sondern viele Kleinbäuer_innen weltweit sind von „Landgrabbing“ betroffen und in ihrer Existenz bedroht. \nAlexandra Huck wurde 1969 in Baden-Württemberg geboren und hat Politikwissenschaft\, Romanistik und Volkswirtschaftslehre studiert. In Kolumbien war sie 1999 zum ersten Mal als Freiwillige mit Peace Brigades International (PBI) und ist seither vielfach dorthin gereist\, u.a. zu Recherchen für Marielas Traum.\nSeit mehr als zehn Jahren lebt Alexandra Huck in Berlin und hat in dieser Zeit verschiedentlich Sachtexte zu Kolumbien verfasst. Mit Marielas Traum legt sie ihren ersten Roman vor. Sie arbeitet bei der Organisation kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V. \n 
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