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SUMMARY:Rüstungsunion Europa
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Waffenhandel\nVortrag und Diskussion mit\nJürgen Wagner\n(Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.)\nSeit einiger Zeit wird die EU unter deutsch-französischer Führung in atemberaubendem Tempo zu einer Rüstungsunion umgebaut\, deren Herzstück die „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ – kurz PESCO – ist. Über PESCO werden die Mitgliedsstaaten in eine Art Rüstungskorsett gepresst\, das ihnen wenig andere Optionen geben soll\, als ihre militärischen Kapazitäten aufzustocken und deutlich mehr Gelder in die nationalen – und seit kurzem auch europäischen – Rüstungshaushalte zu stecken. Als Ziel soll so ein deutsch-französisch dominierter Rüstungskomplex entstehen\, der sowohl die Wettbewerbsfähigkeit – sprich: Exportfähigkeit – „verbessern“ als auch die militärischen Fähigkeiten bereitstellen soll\, um die machtpolitischen Ambitionen der EU zu unterfüttern. \nJürgen Wagner ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Letzte Buchveröffentlichung: „Die Militarisierung der EU. Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht“ (BEBUG-Verlag Berlin\, 2018). \n  \nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.\n  \n          \n 
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SUMMARY:Vision einer friedlicheren Welt: Einführender Workshop zum Zusammenhang von Frieden und Entwicklung
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Waffenhandel\nWorkshop mit\nKerstin Deibert (Ohne Rüstung Leben)\nnur mit Voranmeldung: veranstaltungen@marburger-weltladen.de \nWie hängen nachhaltige Entwicklung und Frieden zusammen? Was braucht es eigentlich\, um Frieden in den Gesellschaften von morgen zu fördern? Und was hat die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen dazu zu sagen? \nIn einem intensiven Workshop gehen wir diesen Fragen nach und reflektieren Gewalt und bewaffnete Konflikte als Kernherausforderungen für nachhaltige Entwicklung. Anhand von Beispielen aus dem Globalen Süden und einer praktischen Übung lernen Teilnehmende Methoden für einen konstruktiven\, gewaltfreien Umgang mit Konflikten kennen. \nKerstin Deibert ist Referentin für Frieden und Entwicklung bei Ohne Rüstung Leben. Sie ist ausgebildete Mediatorin und Trainerin für Konstruktive Konfliktbearbeitung und hat mehrere Jahre Projekte im Globalen Süden begleitet. \n\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.\n         \n   
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SUMMARY:Interaktiver Postkolonialer Stadtrundgang Marburg
DESCRIPTION:Sonntag\, 16.06.2019\, 10:30 Uhr \nOffener Rundgang ohne Voranmeldung. \nAusgangspunkt & Treffpunkt:\nJägerdenkmal im Schülerpark Marburg \nEine interdisziplinäre Gruppe\, koordiniert über den Bildungsbereich des Weltladen Marburg\, möchte ihre Recherche-Ergebnisse interessierten Bürger*innen vorstellen. Wir gehen der Frage nach\, inwieweit der Kolonialismus – auch in Marburg – bis heute im Alltag präsent ist und laden ein zum Innehalten\, Interagieren\, Ausprobieren\, Auseinandersetzen. \nDie Teilnahme ist kostenfrei\, aber wir freuen uns über eine Spende\, um weiterhin Bildungsangebote entwickeln zu können!
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SUMMARY:Waffenhandel gestern und heute
DESCRIPTION:Bild: Sir Basil Zaharoff\nVeranstaltungsreihe Waffenhandel\nLesung und Vortrag mit\nPD Dr. Maximiliane Jäger-Gogoll (Literaturwissenschaftlerin)\nund PD Dr. Johannes M. Becker (Friedens- und Konfliktforscher)\nIn seinem Roman ‚Sir Basil Zaharoff – der König der Waffen’ von 1951 beschreibt Robert Neumann den Waffenhandel zur Zeit vor und während des ersten Weltkriegs anhand des Protagonisten Sir Bashil Zaharoff\, dem ‚König der Waffen’ und ‚Händler des Todes’. Waffengeschäfte gehören heute nicht der Vergangenheit an – Aufrüstung und vermeintlich Bedrohungsszenarien sind allgegenwärtig. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Waffenexporteur – das Geschäft läuft gut. PD Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll und PD Dr. Johannes M. Becker lesen aus dem Roman und referieren zu aktuellen Rüstungspolitik. \nPD Dr. Johannes M. Becker ist Privatdozent für Politikwissenschaft\, Mitbegründer und langjähriger Geschäftsführer des Zentrums für Konfliktforschung (ZfK) der Philipps-Universität Marburg. \nPD Dr. Maximiliane Jäger-Gogoll ist Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Siegen und hat Lehraufträge u.a. am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. \n\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.\n          \n   
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SUMMARY:Die Wiederkehr der Waffen: Drogenschmuggel und Konflikte im Sahel
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Waffenhandel\nVortrag und Diskussion mit\nBettina Rühl (Journalistin\, Afrikakorrespondentin)\nMali ist inzwischen das wichtigste Einsatzland der Bundeswehr. Die UN-Mission MINUSMA in Mali\, an der sich die Bundeswehr beteiligt\, ist die gefährlichste der Welt. Inzwischen sind rund 11.000 UN-Militärs und etwa 1.500 Polizisten vor Ort\, um den Krisenstaat zu stabilisieren. Unabhängig davon kämpft Frankreich im Rahmen seiner Militäroperation „Barkhane“ Mali und anderen westafrikanischen Staaten  gegen islamistische Terrorgruppen. Trotz dieser geballten internationalen Militärpräsenz hat sich die Sicherheitslage seit 2013 in Mali und den Nachbarländern verschlechtert und nicht verbessert.\n\nDer malische Staat hat die Kontrolle über den Norden des Landes verloren. Rebellen\, kriminelle Banden und islamistische Milizen kämpfen um Macht und Schmuggelrouten. Sie transportieren unter anderem Kokain\, Haschisch und das Schmerzmittel Tramadol durch die Sahara\, auch Richtung Europa. Das Kokain wird an Bord von Schiffen und Flugzeugen von Lateinamerika nach Westafrika geschafft.\n\nAm Drogenschmuggel beteiligen sich alle bewaffneten Gruppen – sogar diejenigen\, die mit der Regierung offiziell einen Friedensvertrag geschlossen haben. Faktisch haben sie aber an einem Frieden kaum Interesse\, weil der ihre Geschäfte stören würde. Waffen gibt es in der Region genug. Viele stammen aus Libyen\, das nach dem von der NATO unterstützten Sturz Gaddafis als Staat untergegangen ist. Aus Mali und Niger stammende Söldner bedienten sich anschließend aus den libyschen Waffenlagern. Auch aus den Beständen der Armeen gelangen Waffen auf den Markt.\n\nBettina Rühl ist freiberufliche Journalistin und arbeitet schwerpunktmäßig zu Afrika. \nIn ihren Berichten schildert sie immer wieder\, was die großen politischen Prozesse und Umbrüche in Afrika für den Alltag der Menschen bedeuten. Ihre Feature\, Reportagen und Berichte erscheinen in verschiedenen Redaktionen des ARD-Hörfunks\, in Magazinen\, Zeitungen und im Fernsehen. 2015 wurde sie mit dem „Prix Europa“ für das beste europäische investigative Radiofeature des Jahres ausgezeichnet. 2012 wurde ihr der „Medienpreis Entwicklungspolitik 2011“ in der Kategorie Hörfunk verliehen.\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.\n        \n\n   
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