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SUMMARY:Buchvorstellung mit Luiz Ruffato zu "Das Buch der Unmöglichkeiten"
DESCRIPTION:13. Semana Latina\nBuchvorstellung und Gespräch mit Luiz Ruffato und dem Übersetzer Michael Kegler zu seinem neuen Roman „Das Buch der Unmöglichkeiten“ und zur aktuellen politischen Situation in Brasilien\nVon Hoffnung getrieben\, von Mühsal beladen\, oft in Enttäuschung endend: Die Binnenmigration vom Land in die Großstadt und das Leben der einfachen Leute ist das große Thema von Luiz Ruffato. \nGuto kommt aus dem ländlichen Cataguases zu Besuch nach São Paulo. Hier begegnet er einer Jugend\, die Subkultur\, Underground\, Zukunft erprobt. Im Hinterland waren die Träume schon immer bescheidener: Kirchenkreise statt Hippieromantik und »Generation Coca Cola«. Eine Ausbildung zum Schlosser im Bildungswerk. Fünfzehn Jahre später steht der bewunderte Typ\, der damals Parka und Jeans trug und kiffte\, als Wachmann vorm Shoppingcenter. Der Aufstand ist stecken geblieben. \nEin anderer\, der fortging\, hinaus in die Welt\, in die Freiheit – alle Bindungen kappte und die anderen neidisch und staunend zurückließ –\, taucht plötzlich in einer Hafenspelunke nur wenige Hundert Kilometer entfernt wieder auf. Und die\, die schon in den Sechzigern Kaff und Konventionen hinter sich ließ? »Vielleicht ist sie glücklich. Wenn sie nachdenken würde\, vielleicht auch nicht. Aber sie denkt nicht nach.« \nDer Roman spielt in der Zeit der zu Ende gehenden Militärdiktatur\, die nun wieder droht. Was damals noch offen stand – die Idee einer Überwindung der dumpfen Verhältnisse\, der Traum einer besseren Welt – hat sich als Unmöglichkeit erwiesen. Angesichts der aktuellen Entwicklung erweist sich Ruffatos Roman als beklemmendes Menetekel. \nVeranstalter: Semana Latina e.V.\, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V.\, Weltladen Marburg\, Marburger Literaturforum e.V. \n 
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SUMMARY:Kleinwaffenexport nach Mexiko
DESCRIPTION:13. Semana Latina\nVortrag und Diskussion mit Charlotte Kehne (Ohne Rüstung Leben)\nHistorischer Saal – Rathaus Marburg\nMit G36-Sturmgewehren der deutschen Herstellers Heckler & Koch verschleppten Polizisten und Bandenmitglieder im September 2014 43 junge Lehramtsstudenten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Der Waffenexport in diesen krisenhaften mexikanischen Bundesstaat war illegal. Wie gelangten die deutschen Waffen trotzdem dorthin? \nKleinwaffen sind weltweit für mehr Tote und Verletzte verantwortlich als jede andere Waffenart. Dass auch deutsche Kleinwaffen bei Menschenrechtsverletzungen und Gewalttaten zum Einsatz kommen\, wird am Beispiel Mexiko aufgezeigt. Dabei berichtet die Referentin auch über Erkenntnisse aus dem Heckler&Koch – Prozess wegen illegaler Waffenlieferungen nach Mexiko.
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SUMMARY:Dokumentarfilm "Ghost Fleet"
DESCRIPTION:GHOST FLEET\nUSA 2018 | Shannon Service\, Jeffrey Waldron | 90 Min. | OmengU \nAm 01. November startet das Filmfestival Globale Mittelhessen. Vorher aber schon ist der Film Ghost Fleet im Kino Capitol zu sehen.\nDer Film von Shannon Service und Jeffrey Waldron thematisiert die sklaverei-ähnlichen Arbeitsbedingungen in der thailändischen Fischfangflotte\, die ihren Fang unter anderem auch nach Deutschland liefert. Zu der Veranstaltung ist die Menschenrechtsaktivistin und Hauptprotagonistin des Films Patima Tungpuchayakul aus Bangkok eingeladen und steht den Besucher*innen im Anschluss an den Film für eine Diskussion zur Verfügung. \nUm den globalen Appetit nach Fisch zu stillen\, müssen rund zehn Prozent der Fischer*innen weltweit\, so schätzt man\, unter extrem unwürdigen Bedingungen arbeiten. Thailand ist einer der weltweit größten Exporteure von Meeresfrüchten und hat eine Fischfangflotte\, die unzählige Arbeiter benötigt. Die Reedereien sind auf der ständigen Suche nach Besatzungsmitgliedern\, die bereit sind\, auf der Suche nach Fisch tausende Meilen zu fahren. Um diese Lücke auf dem Arbeitsmarkt zu schließen haben Menschenhändler sich in das Geschäft eingeschaltet und verkaufen für wenige Hundert Dollar pro Person Männer aus Myanmar\, Laos\, Kambodscha und anderen verarmten Ländern an die Fischereibetriebe. Bis die Gefangenen wieder festen Boden unter den Füßen haben kann es Jahre dauern. Bis dahin sind sie der Willkür der Kapitäne ausgeliefert. GHOST FLEET begleitet eine kleine Gruppe von Aktivist*innen\, unter ihnen die in Bangkok lebende Patima Tungpuchayakul\, die ihr Leben riskiert\, um die versklavten Fischer zu befreien. \nZu Gast für die anschließende Diskussion:\n\nPatima Tungpuchayakul (Friedensaktivistin\, Gründerin & Managerin von Labour Rights Promotion Network Foundation Thailand)\,\nChutima Sidasathian (Menschenrechtsjournalistin)\nAnnika Mackensen (Nachhaltige Fischerei und Aquakultur\, GIZ).\nModeration: Holger Oppenhäuser (Attac Bundesbüro
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SUMMARY:Buchvorstellung „Die Verschwundenen“ von Antonio Ortunio
DESCRIPTION:13. Semana Latina\nBuchvorstellung und Gespräch mit Hans-Joachim Hartstein zu dem von ihm übersetzten Kriminalroman „Die Verschwundenen“ von Antonio Ortunio (Mexiko) zusammen mit dem Hörbuchsprecher Manfred Fenner\nWie ein skrupelloser Bauunternehmer mit Bestechung\, Erpressung und Mord seine Ziele durchzusetzen versucht und in Kauf nimmt\, dass die eigene Familie daran zerbricht: In seinem grandiosen Roman zeichnet Ortuño ein erschütterndes Sittenbild des heutigen Mexiko\, in dem Korruption und Gewalt allgegenwärtig sind. \nAntonio Ortuño wurde 1976 in Guadalajara geboren. Sein Debütroman wurde von der Zeitung Reforma zum besten mexikanischen Roman 2006 gewählt\, 2010 kürte ihn das Magazin Granta zu einem der besten jungen spanischsprachigen Autoren der Gegenwart. Auf Deutsch erschienen bei Kunstmann bislang auch schon „Die Verbrannten“ (2015) und „Madrid\, Mexiko“ (2017). Der Autor ist 2018/2019 Stipendiat des DAAD in Berlin. \nHans-Joachim Hartstein\, geboren 1949 in Wanne-Eickel\, nach dem Studium der Romanistik seit 1980 Übersetzer französisch- und spanischsprachige Literatur. Er hat u. a.Werke von Georges Simenon\, Léo Malet\, Luis Goytisolo\, Juan Madrid\, Marina Mayoral\, Leonardo Padura und Ernesto Che Guevara ins Deutsche übertragen.  2006\, 2008 und 2011 hat er Leonado Padura bei seinen Marburg-Veranstaltungen begleitet und gedolmetscht. \nManfred Fenner entdeckte bereits während seines Studiums in Germanistik und Mathematik seine Freude an der sprecherischen Gestaltung von Texten. Daraufhin machte er seine Sprecherausbildung unter anderem bei Hans Eckardt\, dem Gründer des Verlags für Hörbuchproduktionen in Marburg und ist seit inzwischen über 30 Jahren Hörbuchsprecher verschiedener Blindenhörbuchreihen. Bekannt wurde er außerdem als Interpret von Kriminal- und Jugendromanen sowie durch zahlreiche Literaturlesungen. \nVeranstalter: Semana Latina e.V.\, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V.\, Marburger Weltladen und Marburger Literaturforum e.V.
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