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SUMMARY:Online-Seminar: Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie. Warum wir ein Lieferkettengesetz brauchen -  gerade auch in Corona-Zeiten
DESCRIPTION:Online-Seminar mit Christiane Schnura\, Kampagne für Saubere Kleidung\nModeration: Iris Degen\nDie Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten der globalen Textilindustrie in Ländern wie Pakistan\, Bangladesh oder Indien sind schlecht. Aber was heißt das genau? Wer ist dafür verantwortlich? Und was hat das mit dem Versprechen an die Konsument*innen von immer schneller\, immer billiger zu tun? Und wie verschärft ganz aktuell die Corona-Krise die Situation für die Beschäftigten? \nDie Clean Clothes Campaign kämpft als globales Netzwerk seit den 90er Jahren für die Rechte der Arbeiter*innen in den Lieferketten der internationalen Modeindustrie. Sie will eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten in der Textil-\, Sport-\, Schuh- & Lederindustrie weltweit vorantreiben. \n \nSeit ein paar Jahren steht in Deutschland die Forderung nach einem Lieferkettengesetz\, das große Konzerne dazu verpflichtet\, die Einhaltung von Menschenrechten\, Umwelt- und Sozialstandards in ihren globalen Lieferketten zu gewährleisten\, im Mittelpunkt einer großen bundesweiten Kampagne. An ihr sind auch die Kampagne für Saubere Kleidung und der Weltladen Dachverband beteiligt. \nWas können wir also tun? Wie können wir aktiv werden?\n \nChristiane Schnura ist seit 2001 Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung und Leiterin verschiedener internationaler und nationaler Projekte im Bereich Arbeitsrechte in der weltweiten Bekleidungsindustrie. \nAnmeldung für das Online-Seminar \n  \n  \n  \n 
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SUMMARY:Online: Die Situation der Geflüchteten auf der griechischen Insel Lesbos
DESCRIPTION:Bild: CC BY-SA 4.0 commons.wikimedia.org/User:Cathsign\nOnline-Seminar mit Christian Jakob \n(Autor und Journalist bei der tageszeitung)\nEin Blick zurück auf zehn Jahre Kampf gegen Lager und Internierung in der Ägäis\, die Situation heute und was die deutsche EU-Ratspräsidentschaft für die Situation der Geflüchteten an den EU-Außengrenzen bedeutet. \nLesbos war vielen Menschen lange höchstens als Ferienziel bekannt. Seit einiger Zeit ist das anders. Die griechische Insel ist heute vor allem ein Synonym für das auf ihr von der EU betriebene Lager Moria. 3.000 Plätze gibt es in dem EU-finanzierten Lager offiziell\, derzeit sind rund 20.000 Menschen vor Ort. Anfang Juli wurde die Ausgangssperre wegen Corona zum dritten Mal verlängert. Seit dem 21. März dürfen die Menschen das Lager nicht verlassen. \nEs ist ein großer Erfolg der Zivilgesellschaft\, dass sie Moria als Symbol für die Entrechtung von Geflüchteten ins öffentliche Bewusstsein gerückt hat. Hunderttausende haben sich in den letzten Monaten der damit verbundenen Forderung angeschlossen\, das Lager oder wenigstens die Kinder dort zu evakuieren – mit Transparenten von ihren Balkonen\, im Netz\, mit Demonstrationen\, in Interviews. Unterfüttert werden diese von vielen kommunalen Initiativen\, die Platz angeboten haben\, damit Deutschland Kontingenten zur humanitären Aufnahme zustimmt. \nAnmeldung für Seminar hier (erforderlich) \n \nChristian Jakob ist Journalist bei der tageszeitung in Berlin und hat als Autor bzw. Herausgeber u.a. an den Büchern „Die Bleibenden“\, „Dikatoren als Türsteher Europas“\, „Angriff auf Europa“\, „Atlas der Migration“ und „Atlas der Zivilgesellschaft“ mitgearbeitet.\n \n  \n  \nIn Kooperation mit: \n \nDie Veranstaltungen werden gefördert das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.\n  \n 
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SUMMARY:Online: Protestformen im Wandel - Auswirkungen von Covid-19 auf Aktivismus weltweit
DESCRIPTION:Bild: Tareq Sydiq \nOnline-Seminar mit Tareq Sydiq\n(Wiss. Mitarbeiter am Zentrum für Konfliktforschung\, Philipps-Universität Marburg)\nOb Hong Kong\, Arabischer Frühling 2.0\, die Proteste in Südamerika oder im Iran\, 2019 war ein Jahr globaler Protestbewegungen die insbesondere öffentliche Räume einnahmen. Manche\ndieser Protestbewegungen konnten bereits 2019 Erfolge erzielen oder sich bereits konsolidieren; die meisten jedoch verließen sich darauf\, 2020 weiter Druck aufzubauen auf Regierungen.\nMit der globalen Pandemie wurde dies fast schlagartig verändert\, denn ebendieser öffentliche Raum wurde stark eingeschränkt. \nProtestbewegungen sehen sich Druck aus mehreren Richtungen ausgesetzt:\nMedial konkurrieren sie mit der Pandemie um Aufmerksamkeit\, während ihre öffentlichen\nAktivitäten auf unbestimmte Zeit pausieren müssen. \nDie zugrunde liegenden sozialen Probleme werden durch die Pandemie aber weder beendet noch gelöst\, sie werden lediglich verlagert. Das äußert sich mal in neuen Protestformen (Töpfe schlagen\, Graffitis\, Balkonkonzerte)\, mal in neuen Organisationsformen (Nachbarschaftshilfen oder lokale Verwaltungen). In anderen Fällen flammten Proteste noch während der Pandemie auf und veränderten lediglich bekannte Protestformen.\nDas Online-Seminar geht der Frage nach\, wie sich die Covid-19 Pandemie auf Protest-bewegungen weltweit ausgewirkt hat und welche Entwicklungen wir darauf aufbauend erwarten können. \nFür das Seminar ist eine Anmeldung erforderlich: Anmeldung zum Seminar  \n \n  \nTareq Sydiq promoviert an der Philipps-Universität Marburg und arbeitet am Zentrum für Konfliktforschung. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit politischen Prozessen in autoritären Strukturen am Beispiel des Irans sowie globalen Protestbewegungen. Derzeit befindet er sich für einen Forschungsaufenthalt an der Chiba Universität in Japan. \n  \n  \nBild: Tareq Sydiq \n  \nIn Kooperation mit:\n \nDie Veranstaltungen werden gefördert durch das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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