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SUMMARY:14. Semana Latina: Film „Chocolate de Paz“
DESCRIPTION:Chocolate de Paz\nKolumbien 2017\, Gwen Burnyeat u. Pablo Mejía Trujillo\, 60 Min.\nAnschließend Gespräch mit Michael Kettelhoit von PBI Deutschland (Peace Brigades International)\nIn Zusammenarbeit mit dem Dokumentarfilmfestival Globale Mittelhessen\nDie Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs\, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden.\nDer Film beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde und durchläuft dafür den Prozess von Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung. Kakao ist der Erzählfaden\, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näherbringt. Der Film bietet einen Ausblick der Hoffnung und belegt\, dass es mit großen Schwierigkeiten möglich ist\, über menschliche\nBeziehungen und lokalen Handel Frieden von unten aufzubauen. \nReservierungen von Plätzen bei den Veranstaltungen: azietlow@waggonhalle.de
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SUMMARY:14. Semana Latina: Die aktuelle Situation im peruanischen Amazonas
DESCRIPTION:Vortrag von Elke Falley-Rothkopf (Infostelle Peru) \n \nNach Brasilien verfügt Peru über den größten Anteil an den tropischen Regenwäldern Amazoniens und die Entwaldungsrate war lange Zeit nicht so hoch wie im Nachbarland Brasilien. Aber Rohstoffkonzerne und agroindustrielle Unternehmen treiben auch in Peru ihre Operationen voran\, wobei für die Bevölkerung Amazoniens insbesondere die Umweltlasten anfallen und die Mehrheit in sehr schwierigen Bedingungen lebt.\nFür die peruanische Zentralregierung ist es schwer\, Konzepte zu entwickeln und durchzusetzen\, die die Interessen der lokalen und insbesondere der indigenen Bevölkerungsgruppen berücksichtigen bzw. als Schwerpunkt haben. Das Infrastrukturprojekt Hidrovía\, die Vertiefung von vier Hauptflüssen des peruanischen Tieflands\, droht\, weitreichende und noch nicht in jeder Dimension einschätzbare Gefahren für die empfindlichen Lebensgemeinschaften in Amazonien nach sich zu ziehen. Die weltweite Corona-Pandemie hat noch einmal neue Probleme nach Amazonien gebracht und andere verschärft. Der Vortrag möchte einen Einblick in die aktuelle Situation vermitteln und an Beispielen insbesondere auch Perspektiven indigener Organisationen\, RepräsentantInnen und Gemeinschaften aufzeigen\, mit denen wir in Kontakt stehen\, denn die indigene\, ursprüngliche Bevölkerung dieser Region verfügt über besondere Erfahrung im Umgang mit den sensiblen Ökosystemen. \nLivestream-Adresse : www.facebook.com/waggonhalle \nReservierungen von Plätzen bei den Veranstaltungen: azietlow@waggonhalle.de
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SUMMARY:Interaktiver Postkolonialer Stadtrundgang Marburg
DESCRIPTION:Sonntag\, 27.09.2020\, 10:30 Uhr\n\nAusgangspunkt & Treffpunkt:\nJägerdenkmal im Schülerpark Marburg\n\nEine interdisziplinäre Gruppe\, koordiniert über den Bildungsbereich des Weltladen Marburg\, möchte ihre Recherche-Ergebnisse interessierten Bürger*innen vorstellen. Wir gehen der Frage nach\, inwieweit der Kolonialismus – auch in Marburg – bis heute im Alltag präsent ist und laden ein zum Innehalten\, Interagieren\, Ausprobieren\, Auseinandersetzen.\n\nDie Teilnahme ist kostenfrei\, aber wir freuen uns über eine Spende\, um weiterhin Bildungsangebote entwickeln zu können!\n\nEs gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.\n\nVoranmeldung nötig unter: epa@marburger-weltladen.de
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SUMMARY:Online-Seminar "Ernährungssouveränität"
DESCRIPTION:Online-Seminar mit Lena Luig (INKOTA)\nDie Zahl der Hungernden ist zum fünften Mal in Folge gestiegen und liegt inzwischen bei 690 Millionen Menschen weltweit. Und das\, obwohl insgesamt so viele Nahrungsmittel produziert werden wie nie zuvor. Gleichzeitig zeigen sich die „Nebenwirkungen“ einer auf Ertragsmaximierung ausgerichteten industriellen Landwirtschaft immer deutlicher – die Klimakrise spitzt sich zu\, die Artenvielfalt schwindet zunehmend und immer mehr Menschen leiden an Pestizidvergiftungen. Im Online-Seminar erläutert Lena Luig\, warum wir neben der Ernährungssicherung ein ganzheitliches Konzept wie das Prinzip der Ernährungssouveränität brauchen\, das die Erzeuger*innen sowie die Konsument*innen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt\, anstatt vorrangig die Interessen börsennotierter Konzerne zu bedienen. Außerdem wollen wir mit euch diskutieren\, wie der Faire Handel mit dem Konzept der Ernährungssouveränität zusammenpasst. \nLena Luig arbeitet seit 2017 als Referentin für globale Landwirtschaft und Welternährung bei INKOTA. Aktuell arbeitet sie vorrangig zu den Folgen des Einsatzes (hoch)gefährlicher Pestizide für Menschen im globalen Süden und koordiniert die Kampagne „Giftexporte stoppen“ (siehe www.inkota.de/giftexporte-stoppen). Sie hat Lateinamerikanistik studiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den negativen Auswirkungen der brasilianischen Agrarindustrie. \n 
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