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SUMMARY:Krebs & Co. als wachsende politische Herausforderung: nicht-übertragbare Erkrankungen im Globalen Süden\, Vortrag Max Klein (BUKO Pharma-Kampagne)
DESCRIPTION:TTZ\, Softwarecenter 3\, 35037 Marburg \n\n\n\nVeranstaltungsreihe “Globale Gesundheit” \n\n\n\nDas Feld Globaler Gesundheit befindet sich im umgreifenden Wandel\, nicht erst seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie. Eine von der Öffentlichkeit noch wenig beachtete Dynamik ist die Veränderung der Krankheitslast in ärmeren Ländern. Dabei treten nicht-übertragbare Erkrankungen (kurz: NCDs) immer mehr in den Vordergrund. Diabetes\, chronische Atemwegserkrankungen oder Krebs galten lange als reine „Wohlstandsprobleme“ des Globalen Nordens. Schon länger betreffen sie jedoch auch große Bevölkerungsteile in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens – von Lateinamerika\, Asien\, bis hin zum afrikanischen Kontinent. Die Menschen und die ohnehin strapazierten Versorgungssysteme vor Ort stellt dies vor massive neue Herausforderungen. Das Vorhaben der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN\, eine Gesundheitsversorgung für alle zu erreichen\, steht so infrage. \n\n\n\nDoch warum überhaupt ist der Globale Süden mit steigenden Fallzahlen bei NCDs konfrontiert? Welche besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem großen Thema Krebs zu? Sind Infektionen wie HIV oder Hepatitis nun etwa nicht mehr so relevant? Und: Wie steht es eigentlich vor Ort um die Bezahlbarkeit notwendiger Therapien? \n\n\n\nIn seinem Vortrag wird Max Klein von der BUKO Pharma-Kampagne Antworten auf diese und weitere Fragen (auch des Publikums) geben. Die NGO setzt sich seit über 40 Jahren für eine global gerechte medizinische Versorgung für alle Menschen ein (https://www.bukopharma.de/de/). \n\n\n\nEintritt frei \n\n\n\n\n\n\n\nProgramm Veranstaltungsreihe Globale Gesundheit April – Juli 2022 Jetzt herunterladen! \n\n\n\nIn Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V.\, Arbeit und Leben Hessen\, Arbeit und Leben Marburg und vhs Marburg \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.  \n\n\n\nFür den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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SUMMARY:Vorträge internationaler Aktivist*innen: "Für das Leben: Internationalismus und Globale Gerechtigkeit statt G7″
DESCRIPTION:Alte Mensa\, Reitgasse 11\, 35037 Marburg \n\n\n\nIn der Alten Mensa sprechen die namibische Aktivistin Ina-Maria Shikongo sowie Bettina Crúz vom Congreso nacional indígena aus Mexiko über die Situation in ihren Ländern\, ihren Kampf für Klimagerechtigkeit und den Lösungsansätzen\, die sie bereits in die Praxis umsetzen. Ein zweites Podiumsgespräch startet um 17:30 Uhr zum Thema Befreiung und Menschenrechte in Kurdistan\, Mexiko und Westsahara. Es berichten Aktivist*innen aus den jeweiligen Ländern von ihren Kämpfen und dem Widerstand gegen die tägliche Repression und die wachsende Militarisierung. Um 19:00 lädt das Marburger Kollektiv Gemüse-Kombüse zum Essen in den Räumlichkeiten der Alten Mensa ein. Bei leckerem veganen Essen für alle gibt es als politischen Nachtisch noch eine Abschlussrunde mit den zahlreichen Gäst:innen und eine Betrachtung der anstehenden Proteste gegen den G7 Gipfel. \n\n\n\nVom 26. bis 28. Juni findet im bayrischen Elmau der nächste G7-Gipfel statt. G7 ist die Abkürzung für „die Gruppe der Sieben“. Es handelt sich um einen inoffiziellen Zusammenschluss der wirtschaftlich mächtigsten Staaten der Welt. Auf dieser Konferenz diskutieren die Regierungsvertreter:innen über die Weltwirtschaft und beraten sich über Außen -und Sicherheitspolitische Fragen. Die Bevölkerung der am G7-Gipfel beteiligten Staaten umfassen ungefähr 10 Prozent der Weltbevölkerung und erwirtschaften knapp die Hälfte des weltweiten Bruttonationaleinkommens. Die G7 Staaten wollen international eine Vorreiter-Rolle einnehmen und postulieren für sich „für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt“ einzutreten.Doch genau dieses Vorhaben sprechen zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und soziale Bewegungen den G7 Staaten ab. Statt ein Teil der Lösung der global vorherrschenden Probleme zu sein\, sind die G7 Staaten und ihr wirtschaftspolitisches Handeln eine Ursache des Problems. Sie treiben soziale Ungleichheiten\, Klimakrise\, Umweltzerstörung und Militarisierung global voran. Aus diesem Grund planen zahlreiche ökologische\, kapitalismuskritische\, dekoloniale\, antirassistische\, queerfeministische und antimilitaristische Gruppen und Organisationen Proteste und Aktionen gegen diesen Gipfel. Gerade diese Gruppen und Bewegungen sind es\, die uns in der Vergangenheit gezeigt haben\, wie zukunftsweisende Wege und Lösungsansätze aussehen können und wie diese in die Tat umgesetzt werden.„Wir sehen den G7 als Teil des Problems und nicht der Lösung. Der Globale Norden bedient sich im Namen des Fortschritts weiterhin der Ressourcen des Globalen Südens\, während die Erderwärmung in vielen Ländern dort bereits massive Auswirkungen hat. Konzerne und Regierungen erhalten koloniale Ausbeutungsverhältnisse aufrecht und entziehen sich ihrer Verantwortung. Die Folgen sind Landraub\, Vertreibung und Zerstörung von Ökosystemen“ erklärt Luca\, der sich bei den Vorbereitungen zu den Protesten gegen den G7 Gipfel engagiert.Unter dem Titel “Für das Leben: Internationalismus und Globale Gerechtigkeit statt G7″ findet gegenwärtig eine Mobilisierungstour statt. Bei der Karawane reisen Aktivist:innen aus Mexiko\, Honduras\, Namibia\, Palästina und aus der kurdischen sowie saharauischen Diaspora durch Deutschland\, um mehr Gehör und Sichtbarkeit für ihre Kämpfe zu schaffen und um für das Protestcamp\, das ab 20.6. parallel zum Gipfel in Elmau stattfinden wird\, zu mobilisieren. \n\n\n\nDie Karawane macht am 17.6.2022 in Marburg halt. Eingeladen wird sie von verschiedenen Marburger Gruppen und Initiativen\, die sich für globale Gerechtigkeit und gegen die neoliberale Verwertungslogik einsetzen. Dazu gehören Solidarisches Mittelhessen\, die Gemüse-Kombüse\, der Weltladen Marburg\, Attac Marburg\, Kulturelle Aktion Marburg e.V. – Strömungen und Motivés e.V.. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\nDie Veranstalter*innen bitten alle Besucher*innen sich vorab testen zu lassen und während der Veranstaltung eine FFP2 Maske zu tragen.
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SUMMARY:Buchvorstellung Karl-Heinz Roth "Blinde Passagiere"
DESCRIPTION:TTZ\, Softwarecenter 3\, 35037 Marburg \n\n\n\n\n\n\n\nWie tief die weltumspannende Pandemie in unsere Gesellschaften und den Alltag der Menschen hineinwirkt\, zeigt Karl Heinz Roth in diesem hervorragend recherchierten und elegant geschriebenen Buch – ein Grundlagenwerk für die kritische Aufarbeitung dieser Krise\, zur Vermeidung kommender. \n\n\n\nSeit zwei Jahren dominiert die durch das SARS-CoV-2-Virus ausgelöste Pandemie die Welt. Sie hat alle Kontinente und Regionen erfasst\, sich in mehreren Wellen ausgebreitet und immer neue Epizentren gebildet. Sie hat das Alltagsleben der Menschen durchdrungen\, soziale Beziehungen verändert\, die Medien beherrscht\, das politische Establishment herausgefordert und zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen auf die Probe gestellt. \n\n\n\nDer Mediziner und Historiker Karl Heinz Roth stellt das Geschehen aus einer globalen Perspektive dar\, berichtet über die Vorgeschichte\, die bis in die 2000er Jahre zurückreicht\, analysiert die Ausbreitung und die Dynamik von Covid-19 und erörtert die Eigenschaften und Auswirkungen der Pandemie auf den Menschen. Er thematisiert die Gegenmaßnahmen\, die dabei zutage getretenen Versäumnisse und die mentalen\, politischen\, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns. \n\n\n\nZum ersten Mal werden in diesem Buch die einzelnen Aspekte einer weltumspannenden Pandemie fachübergreifend betrachtet\, aufeinander bezogen und kontextualisiert\, wodurch sich auch strittige Fragen – wie etwa nach dem Virus als Laborflüchtling\, nach der Rolle der internationalen Großstiftungen oder nach den Effekten und Kollateralschäden – diskutieren und klären lassen. \n\n\n\n\n\n\n\nKarl Heinz Roth\, geboren 1942\, promovierte in Medizin und Geschichtswissenschaft und war bis 1997 in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig. 1986 gründete er mit anderen die Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und ist seither Vorstandsmitglied. Er hat zahlreiche Publikationen zur Arbeits-\, Medizin-\, Sozial-\, Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte des 20. und frühen 21. Jahrhunderts veröffentlicht. \n\n\n\nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen statt.
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SUMMARY:Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte
DESCRIPTION:Buchvorstellung & Gespräch mit Olaf Bernau (Autor) und Alassane Dicko (Pressesprecher Afrique-Europe-Interact/Mali) \n\n\n\nTTZ\, Softwarecenter 3\, 35037 Marburg \n\n\n\nDie Bekämpfung von Fluchtursachen ist in Europa spätestens seit 2015 zu einer Art Mantra avanciert. Viele Politiker:innen versprechen sich davon eine deutliche Reduzierung der Ankunftszahlen afrikanischer Migrant:innen\, auch in Verbindung mit einer immer stärkeren Überwachung der EU-Außengrenzen. Der Soziologe und Aktivist Olaf Bernau widerspricht dieser weitverbreiteten Perspektive in seinem kürzlich erschienenen Buch „Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte“ vehement (https://www.chbeck.de/bernau-brennpunkt-westafrika/product/33245328). Detailliert zeigt er auf\, warum Menschen in Westafrika aufbrechen – und was die Vielfachkrise in Westafrika mit Europa zu tun hat. Dabei kommt auch das koloniale Erbe ausführlich zur Sprache. \n\n\n\n\n\n\n\nAlassane Dicko lebt in Bamako und ist Pressesprecher der malischen Sektion des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact. Er ist in der Elfenbeinküste aufgewachsen\, wo er als Informatiker gearbeitet hat. Während des Bürgerkriegs in der Elfenbeinküste wurde er 2006 – als Sohn eines malischen Vaters – nach Mali vertrieben.  \n\n\n\nOlaf Bernau ist ebenfalls im transnationalen Netzwerk Afrique-Europe-Interact aktiv. Er hält sich jedes Jahr mehrere Wochen in Westafrika auf\, insbesondere in Mali. Dort arbeitet er unter anderem mit bäuerlichen Gemeinschaften\, Migrant:innen und Menschenrechtsgruppen zusammen. \n\n\n\nEine Veranstaltung von Weltladen Marburg\, Kulturelle Aktion Marburg und M‘BASI
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