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SUMMARY:Wir haben es satt! Wege in eine zukunftsfähige Landwirtschaft
DESCRIPTION:Ort: TTZ\, Softwarecenter 3 \n\n\n\nVortrag von Tim Treis (Sprecher der Vereinigung ökologischer Landbau e.V. Hessen) \n\n\n\nEine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft ist die richtige Antwort auf Klimakrise\, Artensterben und Hunger in der Welt – nicht Gentechnik\, Patente auf Tiere und Pflanzen und Glyphosat! Umweltzerstörung\, Hunger und Klimakrise sind weltweit längst Realität. Zugleich trägt die Landwirtschaft Verantwortung für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen\, muss Emissionen senken\, die Biodiversität erhalten und Böden und Wasser schützen.Doch lässt die Bundesregierung Bäuerinnen und Bauern in der Krise allein. Sie können nicht mehr Umwelt- und Tierschutz stemmen\, solange diese weder vom Markt noch von der Politik angemessen honoriert wird. Die Ampel-Koalition ist gefordert\, den klimagerechten Umbau der Tierhaltung endlich zu finanzieren.Gentechnik und Patente verstärken die Abhängigkeit unserer Bäuerinnen und Bauern von großen Agrarkonzernen und führen zu noch weniger Vielfalt auf Acker und Teller. Für Verbraucherinnen und Landwirtinnen steht die Selbstbestimmung auf dem Spiel! Wenn die Bundesregierung die geplante Deregulierung der europäischen Gesetzgebung zulässt\, können wir alle nicht mehr frei entscheiden\, ob wir Gentechnik auf dem Teller oder Acker haben. \n\n\n\nMitveranstalter: attac\, Ernährungsrat\, AbL\, Greenpeace\, Gartenwerkstadt\, SoLaWi\, Strömungen \n\n\n\nEINTRITT FREI
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SUMMARY:Soziale Ökologie mitten im Krieg
DESCRIPTION:Ort: Weltladen Marburg\, Markt 7 \n\n\n\nVeranstaltungsreihe Kurdistan \n\n\n\nVortrag und Diskussion zur Kampagne „Make Rojava Green Again“ \n\n\n\nDie Situation in Rojava veranschaulicht die enge Verbindung zwischen kriegerischer Zerstörung\, Umweltverschmutzung undKlimawandel. Im Konzept des demokratischen Konföderalismus wird Ökologie als ein Grundpfeiler angesehen. Insbesondere mit demAnsatz einer sozialen Ökologie (Bookchin) werden Alternativen aufgebaut und versucht Klimagerechtigkeit konkret umzusetzen. Mit der Kampagne „Make Rojava Green Again“ unterstützen Aktivist*innen seit vielen Jahren diese Arbeit und tragen diese dekolonialen Ansätzein die europäischen Klimagerechtigskeitsbewegungen ein. \n\n\nVeranstaltungsreihe KurdistanDownload Programm\n\n\nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen und dem Freundschaftsverein Marburg-Kurdistan statt. Und ist ebenfalls eine Veranstaltung von „Arbeit und Leben Marburg“ (DGB und vhs MR)\, gefördert von „Arbeit und Leben Hessen“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltung wird gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt e.V. verantwortlich.
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SUMMARY:Filmvorführung „The Other Side of the River“
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Kurdistan \n\n\n\nOrt: Kino Capitol\, Biegenstr.8 \n\n\n\nRegie: Antonia Kilian \n\n\n\nDie 19-jährige Hala entkam einer arrangierten Ehe\, indem sie den Euphrat überquerte\, um bei einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit ein neues Zuhause zu finden – eine Einheit\, die darauf ihre Heimatstadt Minbij vom Islamischen Staat befreite. Für ihre Mitstreiterinnen ist der Feind nicht nur der IS\, sondern das Patriarchat im Allgemeinen\, mit der (Zwangs) Ehe als ultimativer Unterdrückungsinstitution. \n\n\n\nDie jungen Frauen werden im Kampf ausgebildet und in den feministischen Idealen der kurdischen Frauenbewegung aufgeklärt. Hala ist von diesen Lehren zutiefst inspiriert und widmet sich entschlossen dem Versprechen\, nicht nur mehr Frauen\, sondern auch ihre Schwestern um jeden Preis zu befreien. Doch gibt es in Halas Leben noch Platz für Freiheit und sogar Liebe\, wenn ihre Mission alles vereinnahmt? \n\n\n\nTHE OTHER SIDE OF THE RIVER schildert den entschlossenen\, revolutionären Weg von Hala und beleuchtet gleichzeitig eine andere\, parallele Lebenserfahrung: die eigenen Reflexionen der Regisseurin über das Dasein als Feministin und kulturelle Außenseiterin in einer Situation\, in der der Begriff „militanter Feminismus“ durchaus wörtlich verstanden werden könnte. \n\n\n\n \n\n\n\nRegisseurin Antonia Kilian schreibt zum Hintergrund des Films: \n\n\n\n„Im Jahr 2011 begannen in Syrien im Rahmen des Arabischen Frühlings massive Proteste gegen die Diktatur von Baschar al-Assad. Assad mobilisierte seine gesamte Streitmacht\, um die Proteste zu bekämpfen. Seine militärischen Truppen zogen sich aus dem Nordosten des Landes\, den kurdischen Gebieten\, die als „Rojava“ bekannt sind\, zurück. Die PYD (die Partei der Demokratischen Union\, die angeblich der PKK nahesteht) konnte diesen Moment nutzen\, um dort die Macht zu übernehmen. Gleichzeitig entließ Assad viele Islamisten aus den Gefängnissen\, die dann begannen\, die aufständischen Gebiete zu übernehmen und die Kurden zu bekämpfen. Die PYD glaubt\, dass sie eine dritte Alternative in Syrien etabliert hat: Weder Assad\, noch die syrische Revolution\, sondern „Rojava“\, das für Selbstverwaltung in Koexistenz mit dem syrischen Staat steht. \n\n\n\nDie kurdische Autonomieverwaltung „Rojava“ wurde international bekannt durch ihren Anspruch auf Basisdemokratie\, ihre feministische Politik und ihren erfolgreichen Kampf gegen ISIS und andere islamistische Kräfte mit einer großen Beteiligung von Kämpferinnen. \n\n\n\nDie militärischen Kräfte von Rojava\, genannt YPG/ YPJ\, kämpften erfolgreich gegen die islamistischen Gruppen (Al Nusra und ISIS) und eroberten mehr und mehr Gebiete. Der Film spielt hauptsächlich in der Stadt Minbij\, die 2011 eines der wichtigsten Zentren des syrischen Aufstandes war. Damals verließ Assad auch diese Stadt und die syrische Revolution gründete dort recht schnell Revolutionsräte. Sie waren in der Lage\, die Stadt zu verwalten\, bis ISIS die Kontrolle über große Teile Syriens übernahm. ISIS regierte Minbij drei Jahre lang mit einem brutalen System. Minbij war die erste größere Stadt außerhalb der kurdischen Gebiete\, westlich des Euphrat\, in der die Streitkräfte von Rojava die Kontrolle übernahmen. Das war genau der Moment\, als ich nach Syrien reiste und begann\, diesen Film zu drehen.“ \n\n\n\nWir zeigen den Film als Ersatz für den ursprünglich angekündigten Film „Half Moon“\, den wir aus lizenzrechtlichen Gründen nicht zeigen können. \n\n\nVeranstaltungsreihe KurdistanDownload Programm\n\n\nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen und dem Freundschaftsverein Marburg-Kurdistan statt. Und ist ebenfalls eine Veranstaltung von „Arbeit und Leben Marburg“ (DGB und vhs MR)\, gefördert von „Arbeit und Leben Hessen“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltung wird gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt e.V. verantwortlich.
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