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SUMMARY:Lesung Ulrike Herrmann „Das Ende des Kapitalismus“
DESCRIPTION:Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden \n\n\n\nDemokratie und Wohlstand\, ein längeres Leben\, mehr Gleichberechtigung und Bildung: Der Kapitalismus hat viel Positives bewirkt. Zugleich ruiniert er jedoch Klima und Umwelt\, sodass die Menschheit nun existenziell gefährdet ist. »Grünes Wachstum« soll die Rettung sein\, aber Wirtschaftsexpertin und Bestseller-Autorin Ulrike Herrmann hält dagegen: Verständlich und messerscharf erklärt sie in ihrem neuen Buch\, warum wir stattdessen »grünes Schrumpfen« brauchen. Die Klimakrise verschärft sich täglich\, aber konkret ändert sich zu wenig. Die Treibhausgase nehmen zu. Dieses Scheitern ist kein Zufall\, denn die Klimakrise zielt ins Herz des Kapitalismus. Wohlstand und Wachstum sind nur möglich\, wenn man Technik einsetzt und Energie nutzt. Leider wird die Ökoenergie aus Sonne und Wind aber niemals reichen\, um weltweites Wachstum zu befeuern. Die Industrieländer müssen sich also vom Kapitalismus verabschieden und eine Kreislaufwirtschaft anstreben\, in der nur noch verbraucht wird\, was sich recyceln lässt. Aber wie soll man sich dieses grüne Schrumpfen vorstellen? Als das beste Modell erscheint der Autorin ausgerechnet die britische Kriegswirtschaft ab 1940. \n\n\n\nUlrike Herrmann\, geb. 1964 in Hamburg\, Ausbildung zur Bankkauffrau\, Studium von Philosophie und Geschichte. Seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz und Publizistin zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen. \n\n\n\nEintritt frei \n\n\n\nVeranstalter: attac Marburg\, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen\, Weltladen Marburg\, Marburger Bündnis Nein zum Krieg\, GEW Marburg
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SUMMARY:Die Geschichte Kurdistans: Eine innere Perspektive
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Kurdistan \n\n\n\nOrt: FMK\, Neustadt 24\, Marburg-Oberstadt \n\n\n\nMit dem Freundschaftsverein Marburg-Kurdístan \n\n\n\nDer letzte Teil unserer Veranstaltungsreihe „Kurdistan“. Die Veranstaltung sollte ursprünglich bereits im Oktober stattfinden\, musste aber wegen einer Krankheitswelle abgesagt werden. Jetzt haben wir kurzfristig einen Ersatztermin gefunden.Wir laden euch daher herzlich zu einem Abend ein\, an dem wir die Geschichte Kurdistans aus einer inneren Perspektive betrachten. Wir werden einen Einblick in die reiche Geschichte Kurdistans geben und die Ereignisse\, die die kurdische Geschichte prägen\, aus einer kurdischen Perspektive erzählen. Wir werden uns auf die moderne Geschichte fokussieren. Gemeinsam wollen wir die historische und kulturelle Vielfalt Kurdistans erkunden. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen und dem Freundschaftsverein Marburg-Kurdistan statt. Und ist ebenfalls eine Veranstaltung von „Arbeit und Leben Marburg“ (DGB und vhs MR)\, gefördert von „Arbeit und Leben Hessen“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Veranstaltung wird gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt e.V. verantwortlich.
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SUMMARY:Climate Justice: Vortrag Fritz-Bauer-Preisträgerin Yi Yi Prue aus Bangladesh
DESCRIPTION:Klimagerechtigkeit ist Thema eines Vortrags der Umwelt- und Bürgerrechtsaktivistin Yi Yi Prue aus Bangladesh. Die Trägerin des Fritz-Bauer-Preises der Humanistischen Union (HU) spricht darüber am 27. Februar 2024 in Marburg. Prue ist eine der erfolgreichen Beschwerdeführenden der Klima-Klage vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG). Erstmals hat das BVerfG mit seinem Beschluss eine internationale Verpflichtung der Bundesregierung zum Klimaschutz und deren Einklagbarkeit in Deutschland anerkannt. Dieses wegweisende Urteil untermauert Prue durch ihre ganz konkreten Erfahrungen mit den Auswirkungen des Klimawandels als Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Marma  in Bangladesh. \n\n\n\nKlimaschutz ist für Yi Yi Prue vor allem eine soziale Frage. Als Kind hat die Angehörige der indigenen Bevölkerungsgruppe der Marma miterlebt\, wie eine Flutwelle die Häuser ihrer Nachbarn in der Stadt Bandarban in der Provinz Chittagong hinwegspülte. Als junge Rechtsanwältin hat sie angesichts dieser eigenen Erfahrung begonnen\, sich für die Opfer von Flutkatastrophen und für verbesserten Klimaschutz zu engagieren. \n\n\n\nIn Deutschland hat sie Verbündete für dieses Anliegen gefunden. Vor dem Bundesverfassungsgericht hat sie die Rechte von Flutopfern in Bangladesh und Nepal eingeklagt. Das höchste deutsche Gericht hat diese Verfassungsklage nicht nur angenommen\, sondern ihr im Jahr 2021 auch stattgegeben. Dieses Urteil ist wegweisend nicht nur für Europa\, sondern weltweit. \n\n\n\nGemeinsam mit anderen erfolgreichen Beschwerdeführenden des zukunftsweisenden Klima-Urteils hat die Humanistische Union (HU) Yi Yi Prue im Oktober 2023 in Rastatt mit dem Fritz-Bauer-Preis ausgezeichnet. \n\n\n\nDen Vortrag hält die Anwältin in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung.
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