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SUMMARY:Vision einer friedlicheren Welt: Einführender Workshop zum Zusammenhang von Frieden und Entwicklung
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Waffenhandel\nWorkshop mit\nKerstin Deibert (Ohne Rüstung Leben)\nnur mit Voranmeldung: veranstaltungen@marburger-weltladen.de \nWie hängen nachhaltige Entwicklung und Frieden zusammen? Was braucht es eigentlich\, um Frieden in den Gesellschaften von morgen zu fördern? Und was hat die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen dazu zu sagen? \nIn einem intensiven Workshop gehen wir diesen Fragen nach und reflektieren Gewalt und bewaffnete Konflikte als Kernherausforderungen für nachhaltige Entwicklung. Anhand von Beispielen aus dem Globalen Süden und einer praktischen Übung lernen Teilnehmende Methoden für einen konstruktiven\, gewaltfreien Umgang mit Konflikten kennen. \nKerstin Deibert ist Referentin für Frieden und Entwicklung bei Ohne Rüstung Leben. Sie ist ausgebildete Mediatorin und Trainerin für Konstruktive Konfliktbearbeitung und hat mehrere Jahre Projekte im Globalen Süden begleitet. \n\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.\n         \n   
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SUMMARY:Die Wiederkehr der Waffen: Drogenschmuggel und Konflikte im Sahel
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Waffenhandel\nVortrag und Diskussion mit\nBettina Rühl (Journalistin\, Afrikakorrespondentin)\nMali ist inzwischen das wichtigste Einsatzland der Bundeswehr. Die UN-Mission MINUSMA in Mali\, an der sich die Bundeswehr beteiligt\, ist die gefährlichste der Welt. Inzwischen sind rund 11.000 UN-Militärs und etwa 1.500 Polizisten vor Ort\, um den Krisenstaat zu stabilisieren. Unabhängig davon kämpft Frankreich im Rahmen seiner Militäroperation „Barkhane“ Mali und anderen westafrikanischen Staaten  gegen islamistische Terrorgruppen. Trotz dieser geballten internationalen Militärpräsenz hat sich die Sicherheitslage seit 2013 in Mali und den Nachbarländern verschlechtert und nicht verbessert.\n\nDer malische Staat hat die Kontrolle über den Norden des Landes verloren. Rebellen\, kriminelle Banden und islamistische Milizen kämpfen um Macht und Schmuggelrouten. Sie transportieren unter anderem Kokain\, Haschisch und das Schmerzmittel Tramadol durch die Sahara\, auch Richtung Europa. Das Kokain wird an Bord von Schiffen und Flugzeugen von Lateinamerika nach Westafrika geschafft.\n\nAm Drogenschmuggel beteiligen sich alle bewaffneten Gruppen – sogar diejenigen\, die mit der Regierung offiziell einen Friedensvertrag geschlossen haben. Faktisch haben sie aber an einem Frieden kaum Interesse\, weil der ihre Geschäfte stören würde. Waffen gibt es in der Region genug. Viele stammen aus Libyen\, das nach dem von der NATO unterstützten Sturz Gaddafis als Staat untergegangen ist. Aus Mali und Niger stammende Söldner bedienten sich anschließend aus den libyschen Waffenlagern. Auch aus den Beständen der Armeen gelangen Waffen auf den Markt.\n\nBettina Rühl ist freiberufliche Journalistin und arbeitet schwerpunktmäßig zu Afrika. \nIn ihren Berichten schildert sie immer wieder\, was die großen politischen Prozesse und Umbrüche in Afrika für den Alltag der Menschen bedeuten. Ihre Feature\, Reportagen und Berichte erscheinen in verschiedenen Redaktionen des ARD-Hörfunks\, in Magazinen\, Zeitungen und im Fernsehen. 2015 wurde sie mit dem „Prix Europa“ für das beste europäische investigative Radiofeature des Jahres ausgezeichnet. 2012 wurde ihr der „Medienpreis Entwicklungspolitik 2011“ in der Kategorie Hörfunk verliehen.\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.\n        \n\n   
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