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SUMMARY:Kinderkulturkarawane: Golden Youth Club aus Südafrika
DESCRIPTION:Den Golden Youth Club gibt es seit 2001. Gegründet wurde er im südafrikanischen Winterveldt bei Pretoria von Johanna Mahlangu und einer Gruppe von acht jugendlichen Tänzern. Sie hatten erkannt\, dass es in den ärmeren\, eher ländlichen Vierteln von Winterveldt eine hohe Kriminalitätsrate\, große Arbeitslosigkeit und massive Armut gibt. Dagegen wollten sie etwas unternehmen. Mit Erfolg: Inzwischen macht der Golden Youth Club Schule\, es gibt Gruppen in den Gemeinden Madidi\, Itsuseng\, Hamanskraal und Gemsbockspruit. Das Projekt ist somit in drei südafrikanischen Provinzen vertreten. \nDie Mitglieder \nDer „Golden Youth Club“ besteht heute aus mehr als 30 Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 22 Jahren aus sozial benachteiligten Familien\, die von der Gesellschaft oft als Außenseiter ausgeschlossen wurden. Sie wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen und dabei vor allem ihre vorhandenen Talente nutzen und ihre Persönlichkeit und Fähigkeiten weiter entwickeln. Zum Beispiel besuchen die Jugendlichen Choreographie-Workshops und Gruppenleiterkurse\, nehmen Tanzunterricht und machen bei Workshops zum Thema HIV/AIDS mit. Und sie übernehmen Verantwortung für die Gemeinschaft: Mit Theater\, Tanz und Musik greifen sie brisante Themen wie AIDS/HIV\, Drogen und Missbrauch auf und regen gesellschaftliche Debatten an. \n Peer Leader International \nDer Golden Youth Club ist im Netzwerk „Peer Leader International“ aktiv und arbeitet eng mit verschiedenen umliegenden Schulen zusammen. Im Rahmen des Peer-Leader-Programms gibt es im Golden Youth Club Gruppen\, die sich im politischen Umfeld betätigen\, andere befassen sich mit Umweltschutz\, eine weitere Gruppe ist im weltweiten „Love Life Programm“ zur Aids-Prävention aktiv. \nZiele \nMit seiner kulturellen Arbeit will der Golden Youth Club die Vielfalt der Kulturen in Südafrika aufzeigen. Die unterschiedlichen Sprachen\, Bräuche\, Kleidungsformen\, Ernährungsweisen und auch die Religionen und Bräuche anderer Völker in Südafrika kennen zu lernen\, soll vor allem das Bewusstsein junge Südafrikaner_innen für ihr kulturelles Erbe stärken. In den letzten Jahren ist der Golden Youth Club für seine künstlerische Arbeit bei vielen Wettbewerben ausgezeichnet worden \nLieder und Tänze aus Südafrika  \nDas Programm des GOLDEN YOUTH CLUB stellt wieder Tänze und Lieder aus ganz Südafrika vor und spiegelt so die Vielfalt der Kulturen wieder. Die Gruppe will mit dem Programm Gemeinschaft\, Zusammengehörigkeit\, Lebensfreude und den Willen zur Veränderung in Südafrika auf der Bühne zeigen.\nVerstärkt werden in das Programm moderne Tänze einbezogen\, die heute von der Jugend in den Discos getanzt werden und Tradition und Moderne miteinander verbinden.\nDie künstlerische und musikalische Qualität des Programms ist überwältigend und wurde in Südafrika schon mit verschiedensten Preisen und Anerkennungen bedacht.\nEröffnet wird das Programm mit dem AFRO FUSION DANCE\, einem von der Gruppe entwickelten Tanz\, der die Facetten der kulturellen Vielfalt Südafrikas zeigt. \nKartenvorverkauf im Weltladen Marburg
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SUMMARY:Der ANC - Noch immer Mandelas Erbe?
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe 20 Jahre freies Südafrika: Gute Hoffnung am Kap? \nVortrag und Diskussion mit \nProf. Linda Chisholm (Universität Johannesburg) \nNach dem Tod Nelson Mandelas befindet sich Südafrika an einem Scheideweg. Der African National Congress (ANC) – eine stolze Befreiungsbewegung verwandelte sich in eine politische Partei – und regiert das Land seit zwanzig Jahren. Konnte sie ihr Versprechen von einem besseren Leben für alle halten? Welche Prognosen gibt es für zukünftige politische Handlungsweisen? Neue Oppositionsparteien sind entstanden\, um den ANC herauszufordern. Wofür stehen diese Parteien und was tun sie? Haben 20 Jahre Demokratie wirklich zu mehr Gleichheit und Partizipation geführt? Der Vortrag wird u.a. Fragen nach der sich wandelnden politischen Ökonomie in Südafrika beleuchten. Darüber hinaus diskutiert er die Bemühungen\, Erfolge und Misserfolge gegen die Ungleichheit vorzugehen. Ebenso thematisiert wird die Rolle der Korruption sowie soziale Themen wie Gesundheit und Bildung. \nProf. Linda Chisholm\, Professorin an der Universität von Johannesburg und ehemalige Beraterin von Südafrikas Ministerium für Grundbildung\, und Ralf Krüger\, ehemaliger Afrika–Korrespondent\, diskutieren diese Fragen.
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SUMMARY:Südafrika: Umweltschäden und ziviler Widerstand am Beispiel der Kohle
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe 20 Jahre freies Südafrika: Gute Hoffnung am Kap? \nVortrag und Diskussion mit \nThomas Mnguni (Umweltaktivist Highveld Environmental Justice Network)\nTrotz aller Klima-Rhetorik: Eine der klima-schädlichsten Energiequellen\, die Steinkohle\, ist wieder auf dem Vormarsch. Nicht nur schädigt die hier in Kraftwerken verbrannte Steinkohle das Weltklima\, auch in den Herkunftsländern gefährdet sie die Menschen.\nIn Südafrika verseucht das giftige Grubenwasser die Wasservorräte des ohnehin wasserarmen Landes. Vor allem die benachteiligte Bevölkerung leidet unter den Folgeschäden des Bergbaus. Thomas Mnguni wird sowohl über die Umweltsituation als auch über die Umweltbewegung im Kohlerevier Südafrikas berichten. \nThomas Mnguni aus eMalahleni/ Witbank koordiniert dort das Highveld Environmental Justice Network. \nMarburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs)
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SUMMARY:Südafrika nach dem Marikana Massaker
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit \nCarmen Ludwig (Institut für Politikwissenschaft der Uni Gießen) \nEs waren schockierende Bilder\, die um die Welt gingen: Im August 2012 wurden 34 Bergleute einer Platin-Mine in Marikana bei Rustenburg von der Polizei mit Schnellfeuergewehren während eines Streiks erschossen und 78 Streikende verletzt. Der spontane Arbeitskampf wurde sowohl gegen das Unternehmen als auch gegen die etablierte Bergarbeitergewerkschaft NUM geführt. Nach nahezu sechs Wochen waren die Streikenden erfolgreich und sie erreichten eine Lohnerhöhung von bis zu 22%. Daran schloss sich in 2014 der längste Streik in der Geschichte Südafrikas im Platin Sektor an. \nDas Marikana Massaker hat die politische Landschaft im Post-Apartheid Südafrika drastisch verändert. Die größte Einzelgewerkschaft Südafrikas\, die Metallarbeitergewerkschaft NUMSA\, hat den Bruch mit der verbündeten Regierungspartei ANC verkündet und sich auf den Weg gemacht\, eine sozialistische Alternative zu gründen. Bedeutung und Folgen von Marikana für Südafrika und insbesondere für die dortige Gewerkschaftsbewegung sind Gegenstand des Vortrags. \n\n  \nDer ursprünglich für den 27.10. vorgesehene Vortrag „Umweltbewegungen und die Suche nach Alternativen“ von Melanie Müller fällt leider aus
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