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SUMMARY:Selbstregierung\, Autonomie und indigener Widerstand
DESCRIPTION:Die Geschichte der Inga Gemeinschaft in Aponte Nariño\, Kolumbien\nVeranstaltungsreihe Kolumbien\nVortrag und Diskussion mit \nLeandro Janamejoy (Vertreter der Inga Gemeinschaft) \nVortrag auf Spanisch mit deutscher Übersetzung \nDas Resguardo der Inga Gemeinschaft liegt in Aponte-Nariño\, Kolumbien.\nDiese verstehen sich als Nachfolger*innen der Inka.\nWie alle andere indigenen Gemeinschaften auf dem amerikanischen\nKontinent haben sie eine lange Tradition des Widerstandes. Dadurch entwickelten\nsie Gegenentwürfe zur Idee der ‚Entwicklung‘.\nDer Vortrag zeigt auf\, wie sie für ihre Rechte in Bezug auf Territorium\, Bildung und\nSprache und gegen die neoliberale Politik des kolumbianischen Staat sowie den Paramilitarismus kämpfen. \nLeandro Janamejoy ist Vertreter der autonomen indigenen Regierung und Sprecher ihrer Kommunikationsabteilung. Er macht eine Vortragsreise in Deutschland\, bei der er\nüber ‚buen vivir‘\, indigene Selbstregierung und Autonomie spricht. \n  \nIn Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.\nDie Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt\, den Katholischen Fonds\nund das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.\nFür den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.
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SUMMARY:Konflikte um Bergbauprojekte in Ecuador
DESCRIPTION:Vortrag und Liveschaltung mit \nLuis Corral & William Sacher (Minka Urbana aus Ecuador)  \nAnnika Sutter (YASunidos Deutschland) \nAndrea Sempertegui (frankfurt postkolonial) \nWussten Sie\, dass ein Drittel der weltweiten Investitionen in Bergbauprojekte nach Lateinamerika fließen? \nWussten Sie\, dass für mehr als 11% des ecuadorianischen Territoriums Bergbauprojekte genehmigt wurden? \nWussten Sie\, dass letztes Jahr viele Menschen aus den bäuerlichen und indigenen Gemeinschaften im ecuadorianischen Regenwald durch Bergbauprojekte von ihrem Land vertrieben wurden? \nDie Veranstaltung thematisiert die Expansion und Auswirkungen von Bergbauprojekten in Ecuador und die verschiedenen Formen des Widerstands vor Ort und der internationalen Solidarität mit diesen Kämpfen. Über Skype wird es im Rahmen der Veranstaltung ein Gespräch mit Luis Corral und William Sacher vom ecuadorianischen Kollektiv „Minka Urbana“ geben\, das gegen extraktive Projekte auf ihrem Land mobilisiert. Er wird auch über die sozial-ökologischen Folgen für die lokale Bevölkerung im Amazonasgebiet berichten. Annika Sutter berichtet über den Einsatz von YASunidos Deutschland gegen die Erdölförderung im Yasuni-Nationalpark in Ecuador.
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SUMMARY:6. Dokumentarfilmfestival Globale Mittelhessen
DESCRIPTION:Zum sechsten Mal lädt das Dokumentarfilmfestival Globale Mittelhessen zur Auseinandersetzung mit den kritischen Themen unserer globalisierten Gegenwart ein. \nDas Festival eröffnet am 22. Januar 2016 mit dem Film „Auf der Seite der Braut“\, der syrische Menschen auf ihrem Weg durch Europa begleitet. Er feiert Humanismus und den Widerstand gegen unhaltbare Zustände – und dass diese zuweilen phantasievolle Wege gehen müssen. In dieser Hinsicht repräsentiert er als Eröffnungsfilm das gesamte Festival in einem für uns zentralen Aspekt. Denn die präsentierten Filme stellen globale Probleme und ihre Ursachen nicht nur dar\, sondern dokumentieren ebenso ein Interesse an widerständigen Menschen und sozialen Bewegungen\, die in vielfältiger Art und Weise für ihre Rechte kämpfen und sich immer wieder auf die Suche nach alternativen Lösungsansätzen begeben. \nDownload Programmheft
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SUMMARY:Veranstaltungsreihe Uganda: Coffee to Go - Landvertreibung zugunsten der Kaweri Kaffeeplantage
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe Uganda\nVortrag von Gertrud Falk\, FIAN Deutschland \nVom 18. bis 21. August 2001 vertrieb die ugandische Armee die BewohnerInnen von vier ugandischen Dörfern im Bezirk Mubende\, nachdem die ugandische Investitionsbehörde (UIA) das Land der Firma Kaweri Coffee Plantation Ltd. für den Aufbau der ersten Kaffeeplantage in Uganda verpachtet hatte. Kaweri ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe. Die rund 4.000 Vertriebenen verloren ihren gesamten Besitz\, einige starben an den Folgen der Vertreibung. Bis heute haben sie keine Entschädigung erhalten. In dem Gerichtsverfahren zur Vertreibung ist erst nach 11 Jahren eine Entscheidung zu ihren Gunsten gefällt worden. Doch das Berufungsverfahren läuft immer noch. \nAuch 14 Jahre nach der Vertreibung leiden sie an Hunger und Mangelernährung\, weil sie kein Land haben\, auf dem sie ausreichend Nahrungsmittel anbauen können. Der Ausschuss der Vereinten Nationen zu wirtschaftlichen\, sozialen und kulturellen Menschenrechten\, hat sich deshalb im Juni 2015 hinter die Forderungen der Vertriebenen nach Rückgabe ihres Landes gestellt. \nGertrud Falk von der Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland wird über den Fall und seine Hintergründe berichten. Zum Auftakt wird der Dokumentarfilm zum Fall „Coffee to go“ von Michael Enger gezeigt. \nWeitere Informationen…
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SUMMARY:Buchvorstellung und Diskussion mit Dominik Müller: "Indien - Die größte Demokratie der Welt?"
DESCRIPTION:„Indien – Die größte Demokratie der Welt? – Marktmacht – Hindunationalismus – Widerstand“\n \n\nIn Reportagen\, Interviews und Essays führt uns der Autor Dominik Müller sowohl in abgelegene Dörfer des indischen Subkontinents als auch in die klimatisierten Büros großer Industrieverbände. Er lässt Kleinbauern\, Straßenhändler\, Geschäftsleute und Hindunationalisten ebenso zu Wort kommen wie Aktivisten gegen das EU-Indien-Freihandelsabkommen\, Streikende\, Menschenrechtler\, Anti-Akw-Kämpfer oder Whistleblower aus dem nuklearwirtschaftlichen Establishment. \nDie BJP\, die größte Oppositionspartei in Indien\, hat mit Narendra Modi erstmals seit drei Jahrzehnten Wahlen zum Unterhaus mit absoluter Mehrheit gewonnen. Nicht wenige nennen ihn auch „Killer Modi“\, denn sie machen ihn verantwortlich für das seit der indischen Unabhängigkeit grausamste Massaker an der muslimischen Minderheit 2002 im Bundesstaat Gujarat. \nDort herrscht Modi mit absoluter Mehrheit ununterbrochen seit drei Legislaturperioden als Chefminister und erzielte zweistellige Wachstumsquoten. In Wirtschaftskreisen gilt Gujarat als Vorzeigemodell\, denn zweistellige Wachstumsraten und großzügige Bedingungen für Investoren üben eine mächtige Anziehungskraft aus. Die US-Bank Goldman Sachs und andere internationale Investoren versprechen sich durch Narendra Modi gute Gewinnaussichten für ihre Anleger. \nDer Publizist Dominik Müller berichtet über die „größte rechtsradikale Bewegung“ der Welt\, die Ideologie und Organisationsstruktur der Hindunationalisten und ihre internationalen Verflechtungen. Er ordnet dieses politische Phänomen in einen sozio-ökonomischen und historischen Kontext ein\, der nicht an Indiens Grenzen halt macht. \nEintritt frei \nIn Zusammenarbeit mit: \n \n 
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