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Bananen in unserer Ernährung: Konventionell oder Bio? Was sind die Konsequenzen hier und für die Produzent*innen?
Mai 5 | 19:00 – 21:00
Ort: Weltladen Marburg
Veranstaltungsreihe „Lebensmittel – Was essen wir mit?“
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Maria Finckh (Ökologischer Pflanzenschutz, Universität Kassel, Witzenhausen)

Foto: Prof. Dr. Maria Finckh
Jede*r Deutsche isst um die 12 kg Bananen pro Jahr. Das sind ca 1000 Millionen kg oder 1 Million Tonnen, eine unvorstellbare Menge. Es ist mehr als ein Drittel der Bananen aus Costa Rica zum Beispiel. Mindestens 54 Pestizidapplikationen pro Jahr sind üblich bei konventionellen Bananen. Das heißt, die Arbeiter in den Plantagen werden normalerweise mitbehandelt, dazumal sie meist auch in unmittelbarer Nähe wohnen. Die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen vor Ort sind erheblich. Die Rückstände in den Bananen bei uns relativ gering. Wer konventionelle Bananen hier kauft, nimmt die Schäden dort in Kauf.
Der Vortrag stellt Fragen, um sie dann mit Ihnen zu diskutieren: Warum braucht es so viele Pestizide? Und wieso ist die Banane so wie wir sie kennen trotzdem extrem gefährdet? Gibt es Alternativen? Was würde das für unsere Bananen bedeuten?
Der Eintritt ist kostenlos.
Komplettes Programm der Veranstaltungsreihe „Lebensmittel – Was essen wir mit?“:
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V. .

Die Veranstaltung wird gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt e.V. verantwortlich.

