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Das Nachhaltige Entwicklungsziel 3 der UN und die Arzneimittelversorgung im Globalen Süden, Vortrag Corinna Krämer (BUKO Pharma-Kampagne)

Juli 5 | 20:00 22:00

TTZ, Softwarecenter 3, 35037 Marburg

Veranstaltungsreihe “Globale Gesundheit”

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch immer keinen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung. Etwa 800 Millionen Menschen müssen mehr als zehn Prozent ihres Einkommens für ihre Gesundheit aufwenden und fast 100 Millionen Menschen verarmen jährlich in Folge von Krankheit. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung macht deshalb eine universelle Gesundheitsversorgung (engl.: Universal Health Coverage, UHC) zum Leitkonzept für gesundheits- und entwicklungspolitisches Handeln.

Jeder Mensch soll demnach Zugang zu gesundheitsbezogenen Informationen, zu angemessenen Gesundheitsdiensten sowie zu wirksamen, hochwertigen und bezahlbaren Arzneimitteln wie Impfstoffen haben. Das ist bei der Bekämpfung der weltweiten Covid-19-Pandemie ebenso wichtig wie bei der Kontrolle von Tuberkulose oder HIV/Aids, beim Thema Mutter-Kind-Gesundheit, Verhütung sowie bei der Senkung der Sterblichkeit durch nicht-übertragbare Krankheiten wie Diabetes oder Krebs.

Doch das Thema der Arzneimittelversorgung im Globalen Süden ist komplex: Lieferketten und die Infrastruktur vor Ort spielen bei der Medikamentenversorgung ebenso eine Rolle wie die Nutzenbewertung von Arzneimitteln, der Zugang zu unabhängigen Arzneimittelinformationen, Qualitätsstandards oder Fragen der Zulassung, Patentierung und Lizensierung von Medikamenten. Umso wichtiger ist es, die Zusammenhänge besser zu verstehen und einen Blick auf die Möglichkeit lokaler Arzneimittelproduktion zu legen.

Corinna Krämer hat einen Masterabschluss in Public Health. Sie arbeitet in der BUKO Pharma-Kampagne.

Eintritt frei

Programm Veranstaltungsreihe Globale Gesundheit April – Juli 2022 Jetzt herunterladen!

In Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V., Arbeit und Leben Hessen, Arbeit und Leben Marburg und vhs Marburg

Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.

Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.