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Bildungsaktionen

Neben den Bildungsprojekten, die wir auf Anfrage mit festen Gruppen durchführen, besteht vor allem für Marburger Bürger*innen die Möglichkeit, an offeneren Formaten teilzunehmen. So bieten wir mehrmals im Jahr Stadtrundgänge an. Wir entleihen oder entwickeln Ausstellungen für öffentliche Orte. Geländespiele sind derzeit leider nur für feste Gruppen möglich.

Bildungsaktionen

Denkmal zu Ehren Emil-von-Behring in Marburg

Stadtrundgänge

Geländespiele

Ausstellungen

Stadtrundgänge

Jägerdenkmal Marburg mit neuer Installation
Jägerdenkmal, Foto: privat

Zielgruppe: ab 10. Klassenstufe, FSJ-Gruppen, Erwachsene
Dauer: mind. 2 Stunden

Marburg postkolonial

Wir gehen der Frage nach, inwieweit der Kolonialismus – auch in Marburg – bis heute im Alltag präsent ist und laden ein zum Innehalten, Interagieren, Ausprobieren und Auseinandersetzen. Wir beginnen beim Jägerdenkmal im Schülerpark, schlagen einen Bogen über das Anatomicum in der Robert-Koch-Straße und enden beim Zollamt in der Nähe des Bahnhofs.

Wir sind eine interdisziplinäre AG der Bildungsgruppe êpa!, die sich aus Interesse an der Thematik (Post-)Kolonialismus zusammengefunden hat und motiviert ist, ihre Rechercheergebnisse mit einer breiteren Öffentlichkeit zu teilen und gemeinsam zu diskutieren.

Denkmal zu Ehren Emil-von-Behring in Marburg
Denkmal in der Nordstadt, Foto: privat

Zielgruppe: ab 8. Klassenstufe
Dauer: variabel (mind. 1 Stunde)

Marburg fairstehen

Bei einem Rundgang durch die Marburger Innenstadt kommen die Teilnehmenden an interaktiven Stationen zu verschiedenen Themen ins Gespräch. Es kann aus den Stationen Lebensmittel, Pharmazie, Töpferei, Kleidung und Elektronik gewählt werden.
Gemeinsam wird unter die Lupe genommen, wie gerecht aktuelle Handelsbeziehungen sind. Dabei werden lokales und globales sowie Marburger Geschichte und Gegenwart miteinander in Verbindung gebracht. Innerhalb der Gruppe reflektieren sie das gesellschaftliche und persönliche Handeln und entwickeln verschiedene Handlungsmöglichkeiten.

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Geländespiele

Blick in die Baumwipfel
Foto: gemeinfrei, wikimedia.commons

Zielgruppe: ab Klassenstufe 8
Dauer: 1,5 bis 3 Stunden

Klimagerechtigkeit?!

Verschiedene Stationen im Freien machen deutlich, worum es beim Thema Klimagerechtigkeit geht: Um den eigenen ökologischen Fußabdruck – ja! Aber auch um den ökologischen Fußabdruck des Globalen Nordens und die Auswirkungen der globalen Erderwärmung, die vor allem Menschen im Globalen Süden erleben. Darum fragen wir uns mit euch gemeinsam: Was können wir tun? Als Individuen, als Gesellschaft, als Profiteure einer ungleichen Weltgemeinschaft. Denn der Klimawandel ist schon längst eine Frage von Gerechtigkeit und Solidarität.

Rohstoffkarten zu Metall
Materialkarten aus dem Geländespiel

Zielgruppe: Sekundarstufe, Berufschüler*innen
Dauer: 3 Stunden

Klimasiedler*in

Ist das Weltklima noch zu retten und wer leidet besonders unter den Auswirkungen von klimatischen Veränderungen? Diese Fragen stößt das Geländespiel „Klimasiedler:innen“ spielerisch an – ein freizeitpädagogisches Konzept, das an das Brettspiel „Die Siedler von Catan“ angelehnt ist. Im Wettbewerb häufen verschiedene Teams möglichst viel Wohlstand in Form von Konsumgütern an, was jedoch CO2-Emissionen freisetzt. Ist zu viel CO2 in der Atmosphäre, ereignet sich eine Klimakatastrophe und alle Teams verlieren einen Teil ihres Wohlstandes wieder. Wie gehen die Teilnehmenden mit dieser Situation um?

Das Material ist kostenfrei ausleihbar.

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Ausstellung

Bild: gemeinfrei

Zielgruppe: Sekundarstufe, Berufsschüler*innen, Erwachsene
Format: 10 Roll-ups

Mit Power in die Zukunft

Viele Nicaraguanerinnen kämpfen in ihrem Alltag mit Herausforderungen und
Benachteiligungen. Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist ein großes Problem. Doch sind auch die Erfolge der Frauenbewegung seit den 1970er und 80er Jahren im weltweiten Vergleich bemerkenswert.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Situation der Frauen in Nicaragua und zeigt am Beispiel der Frauenrechtsorganisation “Fundación Entre Mujeres” (FEM) auch Strategien zu ihrer Stärkung auf.

Ausleihbar!

Garten der GartenWerkStadt
Bild: GartenWerkStadt

Zielgruppe: Familien
Format: Tafeln und Anbau im Gesundheitsgarten Marburg

Ernährungssouveränität durch regenerativen Landbau weltweit

Die „Grüne Revolution“ hält nicht, was sie verspricht.
Hybridsaatgut, Kunstdünger und weitere industrielle Inputs
sorgen nicht für eine angemessene Sicherung der Welternährung.
Vielmehr laugen Böden aus, sind und werden
Wälder abgeholzt. Tier-, Insekten- und Pflanzenarten
sterben aus. Unser Klima belasten zudem hohe Treibhausgasemissionen.


Im Fokus der Ausstellung steht der regenerative Anbau als
Lösungsstrategie für selbstbestimmte, kleinbäuerlich organisierte
Ernährungssouveränität weltweit. Natürlich steht
dieses alternative Konzept vor großen Herausforderungen,
aber es gibt viele Menschen, die sich für eine Agrarwende
einsetzen oder sie bereits umsetzen.

In Planung für die Gartensaision 2021
mit der GartenWerkStadt Marburg

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