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Der Kampf der Mapuche um Autonomie, Plurinationalität und Solidarität

Februar 23 | 20:00 22:00

Ort: Weltladen Marburg

Vortrag und Diskussion mit Dr. Sebastian Garbe (Fulda Graduate Centre of Social Sciences)

Die Mapuche gelten als diejenige indigene Gesellschaft in Lateinamerika, welche nie von der spanischen Krone erobert werden konnte. Erst im späten 19. Jahrhundert wurde ihr Land, das Wallmapu im Süden Chiles und Argentiniens, militärisch erobert und kolonisiert. In diesem Vortrag wird der historische Kampf der Mapuche um Autonomie nachgezeichnet, der sich aktuell in der Ausarbeitung einer plurinationalen Verfassung innerhalb des chilenischen Verfassungskonvents sowie in den transnationalen Solidaritätsnetzwerken der Mapuche manifestiert.

Sebastian Garbe, geboren 1986, arbeitet als Postdoktorand an der Hochschule Fulda, wo er Koordinator des Fuldaer Graduiertenzentrums Sozialwissenschaften ist. Darüber hinaus ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig, wo er 2020 promoviert wurde. Seine Lehre und Forschung wurde 2017 und 2020 mit dem Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preis für Kulturwissenschaften ausgezeichnet und konzentriert sich auf post- und dekoloniale Theorie sowie auf Protest und soziale Bewegungen.

Programm Veranstaltungsreihe Chile – Zwischen Aufbruch und Resignation herunterladen (November 2022 – Januar 2023)

Eine Veranstaltung von “Arbeit und Leben Marburg” (DGB und vhs MR), gefördert von “Arbeit und Leben Hessen”.
In Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V.

Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.