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Krebs & Co. als wachsende politische Herausforderung: nicht-übertragbare Erkrankungen im Globalen Süden, Vortrag Max Klein (BUKO Pharma-Kampagne)

Juni 14 | 20:00 22:00

TTZ, Softwarecenter 3, 35037 Marburg

Veranstaltungsreihe “Globale Gesundheit”

Das Feld Globaler Gesundheit befindet sich im umgreifenden Wandel, nicht erst seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie. Eine von der Öffentlichkeit noch wenig beachtete Dynamik ist die Veränderung der Krankheitslast in ärmeren Ländern. Dabei treten nicht-übertragbare Erkrankungen (kurz: NCDs) immer mehr in den Vordergrund. Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen oder Krebs galten lange als reine „Wohlstandsprobleme“ des Globalen Nordens. Schon länger betreffen sie jedoch auch große Bevölkerungsteile in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens – von Lateinamerika, Asien, bis hin zum afrikanischen Kontinent. Die Menschen und die ohnehin strapazierten Versorgungssysteme vor Ort stellt dies vor massive neue Herausforderungen. Das Vorhaben der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN, eine Gesundheitsversorgung für alle zu erreichen, steht so infrage.

Doch warum überhaupt ist der Globale Süden mit steigenden Fallzahlen bei NCDs konfrontiert? Welche besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem großen Thema Krebs zu? Sind Infektionen wie HIV oder Hepatitis nun etwa nicht mehr so relevant? Und: Wie steht es eigentlich vor Ort um die Bezahlbarkeit notwendiger Therapien?

In seinem Vortrag wird Max Klein von der BUKO Pharma-Kampagne Antworten auf diese und weitere Fragen (auch des Publikums) geben. Die NGO setzt sich seit über 40 Jahren für eine global gerechte medizinische Versorgung für alle Menschen ein (https://www.bukopharma.de/de/).

Eintritt frei

Programm Veranstaltungsreihe Globale Gesundheit April – Juli 2022 Jetzt herunterladen!

In Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V., Arbeit und Leben Hessen, Arbeit und Leben Marburg und vhs Marburg

Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.

Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.