Veranstaltungen

Ansichten-Navigation

Veranstaltung Ansichten-Navigation

Heute
  • Postkoloniale Perspektiven auf Corona

    Obwohl das Coronavirus nicht vor Grenzen haltmacht, treten in der Pandemie global doch eklatante Unterschiede zu Tage. Unterschiede, die sich - wie die moderne Medizin - oft nicht von der Geschichte des europäischen Kolonialismus trennen lassen. In den Kolonien waren Persons of Colour damit konfrontiert, dass ihr Körper für die medizinischen Studien auch deutscher Forscher herhalten sollten. 2020 wiederrum fabulierten zwei französische Ärzte, ein Impfstoff könne ja an Menschen „in Afrika“ getestet werden, wo es sowieso keine Möglichkeiten für Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gäbe. Eine postkoloniale Perspektive kann bedeuten, solche Kontinuitäten und eurozentrische Sichtweisen aufzuzeigen und andere Perspektiven in den Vordergrund zu rücken. Auch als Widerstand gegen die sonst dominierenden Erzählungen.

  • Zugang zu Gesundheitswissen in Marburg

    Wer in Deutschland lebt, scheint einen besseren Zugang zu Corona-Impfangeboten zu haben, als in anderen Teilen der Erde. Doch unterschätzt werden darf nicht, dass die meisten Gesundheitsangebote hierzulande in deutscher Sprache gehalten werden, was den Zugang zu Corona-Impfangeboten beispielsweise erschweren kann. Wie kann diesem Problem lokal begegnet werden?

  • Interaktiver postkolonialer Stadtrundgang in Marburg

    Der postkoloniale Stadtrundgang geht der Frage nach, inwieweit der Kolonialismus, – auch in Marburg – bis heute im Alltag präsent ist und lädt ein zum Innehalten, Interagieren, Ausprobieren, Auseinandersetzen.

  • Saisonaler und interaktiver Kochworkshop

    Wenn es ums Essen geht, stehen die Begriffe „regional“ und „saisonal“ gerade hoch im Kurs. Doch was bedeuten sie in Bezug auf unsere Region? Was kann auf unseren Äckern zu fairen Bedingungen angebaut werden?
    Zusammen mit dem Verein Solidarische Landwirtschaft Marburg (SoLaWi Marburg) finden wir Antworten auf diese Fragen, während wir zusammen ein leckeres saisonales Hauptgericht zubereiten.

    Kostenlos
  • Dokumentarfilm „Toxic Business“ mit anschließendem Filmgespräch

    Internationale Chemiekonzerne verkaufen in Kenia giftige Agrarpestizide, die in Europa längst verboten sind. Den Kleinbäuer*innen wird eine bessere Ernte
    versprochen. Zusätzlich treibt Hybridsaatgut Kleinbäuer*innen in die Abhängigkeit; alte und resistente Saatgutsorten, die auch dem Klimawandel standhalten könnten,
    werden verdrängt. Mit der Anmaßung, dass nur sie mit ihren Produkten und Methoden die Ernährung der Welt sicherstellen könnten, drängen globale Saatgut- und Chemie-Konzerne auf die Märkte des Globalen Südens.

    Kostenlos