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Heute
  • Profite statt Nahrung für alle: Wie Konzerne Entwicklungspolitik für sich nutzen

    Viele Regierungen weltweit setzen auf Ansätze der industriellen Landwirtschaft, um die Landwirtschafts- und Ernährungssituation zu verbessern. Doch erzielen diese Ansätze ganz offensichtlich nicht die gewünschten Effekte, wie eine Analyse der 2006 gegründeten milliardenschweren „Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika“ (AGRA) zeigt.

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  • Freier Zugang zum Saatgut als Grundlage für Ernährungssouveränität

    Die Veranstaltung findet statt im Gesundheitsgarten Marburg, Park Vitos-Klinik, Cappeler Str. 98.

    Ein Großteil des Saatguts wird heute von nur wenigen Konzernen kontrolliert. Sie entscheiden, was weltweit
    auf den Teller kommt. Dabei setzen sie auf wenige Hochleistungssorten und die Landwirtschaft wird immer
    einheitlicher: 90% der Nutzpflanzen-Vielfalt sind bereits verloren gegangen. Das ist ein Problem, denn jeder Acker
    ist anders und eine reiche Ernte gibt es nur, wenn die Pflanze zu Boden und Klima passt.

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  • Die Rolle von Frauen für die Ernährungssouveränität

    Frauen ernähren ihre Familien. In vielen Ländern hüten und vermehren sie das Saatgut, bauen sie die Nahrungsmittel an und bereiten die Mahlzeiten zu. In den meisten Ländern des globalen Südens sind sie auch für die Wasserversorgung ihrer Familien zuständig. Obwohl sie diese existenziellen Sorgen für ihre Familien übernehmen, besitzen sie weltweit weniger Land als Männer und sind in den lokalen und nationalen politischen Gremien, die über Saatgut, Land und Wasser entscheiden, deutlich unterrepräsentiert. Ihre Rechte werden oft nicht geachtet. Der UN-Frauenrechtsausschuss hat deswegen die Rechte ländlicher Frauen in einem Rechtskommentar gestärkt. Welchen Nutzen bringt dies den Frauen im globalen Süden für ihre Ernährungssouveränität und wie können wir dies in unserer Arbeit nutzen?