Der Dokumentarfilm "Das Fieber" von Katharina Weingartner zeigt auf, wie widersprüchliche globale Strukturen und postkoloniale Abhängigkeiten bei der Bekämpfung von Malaria lokale Strategien ausbremsen. Aber auch, wie sich Menschen vor Ort unnachgiebig für einen für alle zugänglichen Wirkstoff einsetzen.
Nicht-übertragbare Erkrankungen treten im Globalen Süden immer mehr in den Vordergrund. Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen oder Krebs galten lange als reine „Wohlstandsprobleme“ des Globalen Nordens. Schon länger betreffen sie jedoch auch große Bevölkerungsteile in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens - von Lateinamerika, Asien, bis hin zum afrikanischen Kontinent.
Karawane gegen G7: Es berichten die namibische Aktivistin Ina-Maria Shikongo sowie Bettina Crúz vom Congreso nacional indígena aus Mexiko über die Situation in ihren Ländern, ihren Kampf für Klimagerechtigkeit und den Lösungsansätzen, die sie bereits in die Praxis umsetzen. Ein zweites Podiumsgespräch startet um 17:30 Uhr zum Thema Befreiung und Menschenrechte in Kurdistan, Mexiko und Westsahara.
Zum ersten Mal werden in diesem Buch die einzelnen Aspekte einer weltumspannenden Pandemie fachübergreifend betrachtet, aufeinander bezogen und kontextualisiert, wodurch sich auch strittige Fragen – wie etwa nach dem Virus als Laborflüchtling, nach der Rolle der internationalen Großstiftungen oder nach den Effekten und Kollateralschäden – diskutieren und klären lassen.
Die Bekämpfung von Fluchtursachen ist in Europa spätestens seit 2015 zu einer Art Mantra avanciert. Viele Politiker:innen versprechen sich davon eine deutliche Reduzierung der Ankunftszahlen afrikanischer Migrant:innen, auch in Verbindung mit einer immer stärkeren Überwachung der EU-Außengrenzen. Der Soziologe und Aktivist Olaf Bernau widerspricht dieser weitverbreiteten Perspektive in seinem kürzlich erschienenen Buch "Brennpunkt Westafrika. Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte" vehement