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Die Rolle von Frauen für die Ernährungssouveränität

Frauen ernähren ihre Familien. In vielen Ländern hüten und vermehren sie das Saatgut, bauen sie die Nahrungsmittel an und bereiten die Mahlzeiten zu. In den meisten Ländern des globalen Südens sind sie auch für die Wasserversorgung ihrer Familien zuständig. Obwohl sie diese existenziellen Sorgen für ihre Familien übernehmen, besitzen sie weltweit weniger Land als Männer und sind in den lokalen und nationalen politischen Gremien, die über Saatgut, Land und Wasser entscheiden, deutlich unterrepräsentiert. Ihre Rechte werden oft nicht geachtet. Der UN-Frauenrechtsausschuss hat deswegen die Rechte ländlicher Frauen in einem Rechtskommentar gestärkt. Welchen Nutzen bringt dies den Frauen im globalen Süden für ihre Ernährungssouveränität und wie können wir dies in unserer Arbeit nutzen?

Frauen in Afghanistan

Nach einem kurzen Einblick in die Situation von Mädchen und Frauen vor der Macht-
übernahme durch die Taliban 1996 und die daraufhin beginnende massive Einschränkung ihrer Rechte und Selbstbestimmung berichtet uns Shaima Ghafury vom innerpolitischen Dialog zum Thema Frauenrechte. Sie selbst war bei den Verhandlungen in Doha dabei.

Online-Seminar: Care Migration nach Europa

In diesem Vortrag werden die Debatten um Care-Arbeit und Migration miteinander verknüpft. Dabei werden sowohl die Situation in den hiesigen Privathaushalten als auch die Folgen für die Care-Arbeit in den Herkunftsländern beleuchtet. Gleichzeitig soll gezeigt werden, dass es sich bei den Care-Arbeiterinnen um selbstbewusste Frauen handelt.

Film #FEMALE PLEASURE

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen.

Online-Seminar: Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie. Warum wir ein Lieferkettengesetz brauchen – gerade auch in Corona-Zeiten

Die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten der globalen Textilindustrie in Ländern wie Pakistan, Bangladesh oder Indien sind schlecht. Aber was heißt das genau? Wer ist dafür verantwortlich? Und was hat das mit dem Versprechen an die Konsument*innen von immer schneller, immer billiger zu tun? Und wie verschärft ganz aktuell die Corona-Krise die Situation für die Beschäftigten?