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Soziale Bewegungen

Chiles extraktivistisches „Entwicklungsmodell“

Der Vortrag gibt Einblicke in das neoliberale Wirtschaftsmodell Chiles, das ökonomische Interessen vor die Sicherung sozialer Rechte stellt, thematisiert aber auch die sozialen Bewegungen, die sich für ein besseres Leben einsetzen.

Friedensgemeinde San José de Apartado/ Kolumbien

Mit Sayda Arteaga und Roviro Lopez sind erstmals seit 2013 wieder zwei Vertreter*innen der Friedensgemeinde auf Deutschlandbesuch.

Die Dokumentation ‚Chocolate de Paz‘ erzählt die Geschichte der Friedensgemeinde anhand eines ihrer wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte – Kakao – und gibt so eine dokumentarische Einführung in die Friedensgemeinde. In dem anschließenden Gespräch, möchten Sayda und Roviro aber mehr über die aktuelle Menschenrechts- und Landrechtssituation, den Stand des Friedensprozesses in ihrer Region sowie den gegenwärtigen Herausforderungen der Friedensgemeinde auch angesichts des kürzlichen Regierungswechsels in Kolumbien sprechen.  

Vorträge internationaler Aktivist*innen: „Für das Leben: Internationalismus und Globale Gerechtigkeit statt G7″

Karawane gegen G7: Es berichten die namibische Aktivistin Ina-Maria Shikongo sowie Bettina Crúz vom Congreso nacional indígena aus Mexiko über die Situation in ihren Ländern, ihren Kampf für Klimagerechtigkeit und den Lösungsansätzen, die sie bereits in die Praxis umsetzen. Ein zweites Podiumsgespräch startet um 17:30 Uhr zum Thema Befreiung und Menschenrechte in Kurdistan, Mexiko und Westsahara.

Neue Veranstaltungsreihe Ernährungssouveränität

Die Forderung nach Ernährungssouveränität ist noch relativ neu. Sie entstand auch nicht in einem akademischen Umfeld, sondern wurde zuerst von den Aktivist*innen der internationalen Kleinbäuerinnen- und Landarbeiterinnenbewegung La Via Campesina erhoben. Ernährungssouveränität setzt auf die Stärkung einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft, die in erster Linie auf nachhaltige Art und Weise Nahrung für die lokale Bevölkerung produzieren soll.